Mit sich allein im Selbstgespräch,
wieviel Minuten 100 Jahre sind:
Kopfrechnen im Haus, in dem man warten kann.





adopt your own virtual pet!


...mein Baby *lach*



Also... ich und Jul beim Chatten... es war kurz nach halb eins (nachts) und ein Werktag, d.h. ich war rund 19 Stunden wach. Und irgendwie kamen wir auf die Idee, unseren Möbeln Namen zu geben...

Ich:
ha! ich habs! ich nenn mein schaf jetzt kävin torsten!
Jul:
....das heißt du kuschelst dann mit torsten! *argh*
Ich:
naja, das schaf heißt ja erstmal kääviiin und dann torsten... und es is weiß und hat nen roten schal und schläft bei mir im bett! *stolz ist* den schal hab ich selber gehäkelt!
Jul:
UND DAS SCHAF HEIßT NET TORSTEN *ggggggrrrrrrrr*
nommal Jul:
nenns doch Kävin Poldi Schweini oder Kevin Rudi oder Kevin Kahn oder Kevin äh ... Bobic
Ich:
doch, kävin TORSTEN kuranyi FRINGS (es hat zwei nachnamen... oh mein gott!!!!!)
Jul:
wenn du das machst....red ich nie wieder mit dir!...dann kannste das im sommer vergessen!!!
Ich:
okay es heißt kävin luke kuranyi *(zensiert)*...
Jul:
meine Bettdecke heißt schon Torsten Frings....ja..des is mir egal... *ggg*
Ich:
meine bettdecke heißt atti und mein kissen heißt Orlando und meine matratze heißt David wenham und... äh... das gitter von meinem bett heißt Jake!
Jul:
ui?!...ich bin echt zufrieden wenn Kevin unter mir liegt und Torsten über mir...*grins* joa..und mein blaues kopfkissen heißt Arne-Philipp und mein anderes kopfkissen heißt Bastian
ich:
und dann spielt das schaf des öfteren kävin allein unter jannis bett... weil ich ihn ab und zu runterschmeiß... und meine sofakissen heißen Arne, Philipp und eins heißt auch kevin... falls kävin luke mal verloren geht
Jul:
*lol* ...ja...hach...
Ich:
...und mein sofa heißt orlando...dabei isses nich mal von ikea
Jul:
mein sofa heißt Rudi...und der wasserball darauf heißt Ruud van Nistelrooy
Ich:
...ich schlaf jetz mal mit kävin, Atti, Orli, David und Jake....
Jul:
joa,..ich denk ich mach ma n sandwich mit kevin und torsten und der rest schaut zu *grins*
Ich:
warum darf kevin eigentlich bei dir schlafen?! (bin ma wieder voll der blitzmerker)
Jul:
tja...weil er hat mit äh bei mir schläft *ggg*
Ich:
ts! oh man... das wird kompliziert... also... ein triple-name! kävin luke torsten kuranyi *(zensiert)* frings!
Jul:
....*grml* naja...mein torsten...aber..egal..gute nacht *umkipp*
Ich:
und meine stuckzimmerdecke heißt victorija und die darf dann immer zugucken und eifersüchtig werden und sich ärgern *looooool*
Jul:
yeah...meine zimmerdecke heißt Petra...
Ich:
woohoooo! so...also... ich vergnüg mich ma mit den jungs... aber timmy is schwul, deshab muss ich ihn ausmachen damit er net neidisch wird...

Timmy is übrigens mein PC...



Tja, wenn klein-Jannilein Angst hat... Dann muss meisten wer drunter leiden? Na? Na? Jaaa, richtig, Jul!!

Ich:
*gähn* oh man... ich kipp gleich um...
Jul:
ach komm schon..du kannst morgen schlafen... *ggg*
Ich:
...du kannst schlafen, wenn du tot bist!
Jul:
also morgen *ggg*
Ich:
*kreiiisch* aaaaaaaaaaaaaahhhhh!! irgendsoein ganz widerliches viech is grad auf meinem bildschirm rumgekrabbelt und ich trau mich nich, es tot zu machen *vor angst gelähmt is* mamaaaaa *heul*
Wieder ich:
*gänsehaut krieg* bääääääh... is nur ne flohrfliege oder so, ich finds aber trotzdem eklig...
Nommal Ich:
ohne witz, ich hab so schiss vor dem teil...
Jul:
*kicher*
Ich:
gleich fang ich an mit verfolgungswahn...
Ich, nach längerer Zeit:
gah... ich glaub ich geh jetz echt ins bett... damit ichs fenster weiter aufmachen kann und das viech rauskann *grusel*
Jul:
...NEIN...verdammt hau doch einfach drauf?!...nimm ein blatt papier und versuchs damit ! ABER DU BLEIBST JETZT...wegen dir hock ich jetzt hier und ich müsst morgen in die schule!!!
Ich:
...und warum gehst du nich? *dumm frag* ich kann des net! hab schiss, dass nachher so ein riesenfleck an der wand/bildschirm bleibt...
Jul.
bleibt aber keiner...und wenn...au egal!
Ich:
aber...aber...aber... ich bin doch viel zu zimperlich für sowas! *sich schier in die hosen scheiß*
Jul:
VERDAMMT STELL DIR VOR ES WÄRE DIESER SCHIRI
Ich:
...aber vor dem schiri hab ich doch kein schiss...und der wackelt net so eklig mit den fühlern..... iiiiiiiiiiiieehhhhh...
Jul:
schlag endlich zu,du blöde kuh!!!
Ich:
*nah am nervenzusammenbruch ist* ich kaaaann neeeeet *anfang zu heulen*
Jul:
*zeitung nehm+janni hau* so geht das verdammt!
Ich:
autsch...aber... aber... aber... hab angst! [keine ahnung wovor, also frag erst gar net...]
Jul:
...schlag zu! Setz dich verdammt nochmal durch...kein wunder dass du so seelisch ein bischen schwächer bist
Ich:
ich bin seelisch schwach weil ich keine insekten zerdetschen kann? aja, gute erklärung *g*
Jul:
Nein,weil du dich net durchsetzen kannst und jetzt mach dieses viech platt...und danach schreibst du sofort weiter!
Ich:
*fast nen herzinfarkt krieg als mücke wieder seh*
Jul:
MACH JETZT DU FEIGE SAU !!! [sorry..*ggg*] Mensch Janni
Ich:
*sich seelisch dazu net in der lage fühl+hinterm sofa verkriech*
Jul:
ich red nieeeeeeee wieder mit dir!...*eigentlich endlich will,dass janni weiterschreibt weil wissen will wies weiter geht*
Ich:
*zitter* *heulkrampf krieg* wähähäää...
Wieder ich:
*sich tausendmal entschuldig+timmy ausmach*



...der ganz normale Wahnsinn...

Janni (07:05 PM) :
ich schreib grad seitlich...ein neues pc-gefühl *schiel*
Jul (07:07 PM) :
aaahja...
Janni (07:08 PM) :
ja...und so voll nach hinten gelehnt...uhhh *grinz*
Jul (07:09 PM) :
pass auf dass du net auf die fresse knallst...
Janni (07:11 PM) :
neee...da is ja noch die stuhllehne...und ne decke...aber ich könnt nach vorne rutschen und mir an der lehne den hinterkopf aufschlagen...wie son rohes ei *löl*
Jul (07:12 PM) :
bloß nich.,..dann quillt doch so dein gehirn raus...
Janni (07:13 PM) :
...und des ganze eklige blutzeugs und hirnwasser und so...wer solln des alles aufputzen...
Jul (07:14 PM) :
deine arme mum! obwohl...
Janni (07:15 PM) :
...obwohl was? *grins*
Jul (07:18 PM) :
ach..nix...ich sag jetzt besser nix gegen deine mum....
Janni (07:19 PM) :
...och naja...wenn ihre größte sorge is dass ich nix trink...die hat mein leben verpasst *lustich find*
Janni (07:20 PM) :
ich geh kurz aufs klooo...
Jul (07:20 PM) :
*knuddl*
Jul (07:25 PM) :
http://www.lupos-rockshop.de/graph/vfb01.gif
Janni (07:31 PM) :
kuuuuuhl!!! *haben will
Jul (07:33 PM) :
...bei dem making of gibts bilder von timo...un kev.. *lol*
Janni (07:34 PM) :
aaaaaaaaaawwwwwwwwww *guckn tu*

...und schon ist wieder alles vergessen *lol*



Beim Spiel Deutschland gegen Südkorea...
Jul (11:32 AM) :
man....die zeigen nichma meinen timo *schnief*
Janni (11:32 AM) :
ach schatz...du tust mir leid...
Jul (11:33 AM) :
jah...aber kev scheint auch noch nich voll wach zu sein! naja...duhu...ich geh wieder sims spielen....nachm spiel bin ich dann wieder voll da,okay?
Janni (11:33 AM) :
okay *grins*
Es steht 2:1 für SK und die Niederlage steht schon fest...
Jul (12:40 PM) :
tja jungs...verlieren muss mann halt auch können...
Janni (12:43 PM) :
tjaja....hey...es schnait *freu*
Jul (12:44 PM) :
tja.....aber nichmal den timo zeigen se... *grml*
Janni (12:45 PM) :
och...ES SCHNEIT, ES SCHNEIT, KOMMT ALLE AUS DEM HAUUUUS!!! *rumhops* des is so schööööööööööön!!!!
Jul (12:45 PM) :
*knuff* und mir is arschkalt
Janni (12:45 PM) :
aber es schneiiiiiiit!!!!! *gar nich mehr beruhigen kann*
Jul (12:45 PM) :
*schneeball ins gesicht werf*
Janni (12:46 PM) :
*prust* es schnaaaaaaaaaait! *zurückwerf*
Jul (12:46 PM) :
*seufz* janniiii...hey...elfmeter!
Janni (12:47 PM) :
*jul bomba...bombadier?*
Janni (12:47 PM) :
leicht arrogant...leicht...dass ich nicht lache!
Jul (12:48 PM) :
....ballack hat verschossen *lach*
Janni (12:48 PM) :
da ballack hat verschossen, die scheißbayernsau.....NAIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!!!!!!!
Janni (12:49 PM) :
*aus frust n paar schneebälle mit dem schnee aufm balkon mach+den scheißpfannengesichtern ins gesicht knall*
Janni (12:49 PM) :
die können sich nich ma eigene namen leisten...die heißen alle kim!!
Jul (12:50 PM) :
*seufz* ich hab gleich gesagt,dass die verlieren...
Janni (12:50 PM) :
wenn der timo im tor gewesen wär wär das alles nich passiert *davon überzeugt is* *kerzen anzünd*
Jul (12:51 PM) :
...naja...weiß nich....ich hab ja gehofft,dass timo zur 2. reinkommt,....
Janni (12:52 PM) :
...wir wolln den timo sehn, wir wolln den timo sehn, wir wolln wir wolln, wir wolln den timo sehn...
Jul (12:52 PM) :
schon zu spät...tja jungs...das leben is hart und ihr habt verloren!
Janni (12:53 PM) :
...und des soooo kurz vor weihnachten...schämt euch...
Jul (12:53 PM) :
ihr habt ja noch dienstag...
Janni (12:54 PM) :
...wenn ihr denen nix reinknallt, dann knallts aber...
Jul (12:54 PM) :
dann wird das janni sauer...
Janni (12:55 PM) :
...dann kommt das janni mit dem kickstiefel und nimmt sich jeden einzelnen persönlich vor...
Janni (12:55 PM) :
...die flagge von denen is voll billig...
Michael Ballack wird interviewt
Jul (12:57 PM) :
arschloch
Janni (12:57 PM) :
...die scheißbayernsau muss grad was sagen von wegen aggressiv...
Jul (12:57 PM) :
....*seufz* jetzt is eh egal...
Janni (12:57 PM) :
*kerzen wieder ausblas* ...kävün? *sehn will*
Jul (12:58 PM) :
was? wo?
Janni (12:58 PM) :
*kevindutzi sehn will*



Deutschland - Argentinien

Playlist
Van Halen – Jump
Blur – Song 2
Die Toten Hosen – Auswärtsspiel
Sum41 – Fat Lip
Snap – I’ve got the power
Run DMC feat Aerosmith – Walk this Way [haut mehr rein als das Original *lol*]
Panjabi MC – HipHop Remix
OPM – El Capitan
Die Happy – Supersonic Speed
Bellini – Samba De Janeiro
Guano Apes feat DJ Tomekk – Beat of Live
Beasty Boys – Fight for your right to party

ICQ-Konferenz mit Jul
(Nationalhymne)
Janni (08:45 PM) :
...aba da torschten war genial...kau kau kau...und kevin voll genuschelt...
Jul (08:46 PM) :
hauptsache er 'singt' *lol*
Janni (08:47 PM) :
...aber der kriegts maul net auf...dabei kann er des bestimmt gut... einigkeit und recht und freiheit für dath deutthe vaterland...
Jul (08:47 PM) :
*rofl*
Janni (08:50 PM) :
och kevin...hassu aua macht? *trösten will*
Jul (08:57 PM) :
fringseeeeeeeeer
Janni (08:58 PM) :
jojo,da torschtn...
Janni (09:13 PM) :
*abrock* WALK THIS WAY!!
(Foul an Kevin Kuranyi)
Jul (09:13 PM) :
haha...elfmeter...
Janni (09:13 PM) :
*kevin auch ma ne feste körperumarmung verpassen will*
Jul (09:13 PM) :
FRINGSEEEEEEEEEEER LOOOOS
Jul (09:14 PM) :
*auch will*
(Elfmetertor durch Torsten Frings)
Janni (09:14 PM) :
WIE GEIIIIIIIIIIL *kevin auch anspringen will*
Janni (09:15 PM) :
...wer bitte is paul freier?!
Jul (09:16 PM) :
ööööhm...
Janni (09:17 PM) :
bayer leverkusen *augen roll*
Janni (09:21 PM) :
ulalalalalalala...el capitan! *schunkel*
(1:1)
Jul (09:26 PM) :
*argh*
Janni (09:26 PM) :
schiri, wo is deine binde!?
Janni (09:29 PM) :
...da torsten hätt schon längst was wegen meckern kriegen müssen...
(2:1 durch KK)
Jul (09:31 PM) :
KEVIN DU GEILE DRECKSAU!
Janni (09:31 PM) :
KÄVIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN ....das wollt ich auch sagen *jul hau*
Janni (09:32 PM) :
süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß da klinsi *lol*
(Halbzeitpfiff, KK blutet an der Lippe)
Janni (09:34 PM) :
...kevin, lass mich des blut ablecken *lechz*
(Halbzeit, im Hintergrund hört man die Nutellawerbung)
Jul (09:37 PM) :
nutellaaaaa... *lol*
Janni (09:37 PM) :
...yeah...
(Man sieht das Foul an KK)
Janni (09:40 PM) :
...ne kleine liebesbeziehung *totlach*
(KK wird mehrfach verhindert)
Janni (09:54 PM) :
LASST GEFÄLLIGST MEINEN KEVIN IN RUHE IHR DRECKSÄCKE!
(...ich werde rassistisch...)
Janni (09:57 PM) :
sammal...such euch nen anderen...scheißkanacken...
(Verschwörungstheorien aufgrund der Spielweise der Argentinier)
Janni (09:59 PM) :
...das sind keine argentinier...das sind bayern mit kostümen *überzeugt is*
(Torsten Frings sieht Gelb)
Janni (10:00 PM) :
...mensch torsten...
Jul (10:00 PM) :
*looool*
(Attacken auf KK...)
Janni (10:05 PM) :
...alle auf kevin *fies find*
(KK scheitert am Torwart)
Janni (10:15 PM) :
...schade...wirklich wirklich schade...aber kevin hopst so schön *kicha*
(...die Deutschen verkacken drei Chancen direkt hintereinander)
Janni (10:18 PM) :
...mennöööö...
(Totkickerei an der Linie)
Janni (10:24 PM) :
was spielen die da!? flipper!?
(2:2)
Janni (10:25 PM) :
*duschgels gekriegt hat* ....... ASCHLOCH! *den drecksack verprügel*
(Abpfiff)
Janni (10:36 PM) :
wäääh...2:2 *nöl* mensch jungs...
Janni (10:38 PM) :
*aus frust jetzt die schokolade von schlumpf futter*
Jul (10:39 PM) :
jul: "...tjaaa..." *grins*
(Interview mit KK)
Jul (10:39 PM) :
keviiiiiiin
Janni (10:40 PM) :
*freu* kevin sagt waaaas...und da padde...
(KK verhaspelt sich)
Janni (10:41 PM) :
(BLAAAAAAAAACK OOOOOOOOOOOOOUT *lach*)
(Interview mit Jürgen Klinsmann)
Janni (10:44 PM) :
...das pressing und den druck....is doch irgendwie dasselbe *klinsi n bissl englischunterricht geb*
Janni (10:46 PM) :
ich glaub da jürgen isn guter papi...ja sicherlich, da kann er nix für *knuddln könnt*
Janni (10:50 PM) :
JETZT weiß ich an wen mich da klinsi schon die ganzen monate erinnert!!!!!
Jul (10:50 PM) :
hmm?!
Janni (10:51 PM) :
AN meinen HAUSARZT!
Jul (10:51 PM) :
*looooool*
Janni (10:52 PM) :
im dieter...der lacht genauso...klitzekleich...

Talk mit Keku danach

Keku
Ich



hi janni! und zufrieden mit kevs leistung heute?

jepp...nur wars mies dass ihn dauernd jemand umgenietet oder festgehalten hat....und die knuddelattacke war auch irgendwie mies...aber schnuffisch *grinsl*

ja das war echt mies...immer auf ihn! aber wie der frings angesprungen hat! *lol*

jaaaa....ich so zu jul: ich will auch knuddeln! ich will auch anspringen! war voll lustich *kicha*

eh das wärs für die ff...kev vom spielfeld um dich zu knuddeln und dich anzuspringen! *lol*

yeaaaaaaaaah *lach* hastu aber schön gemacht, ja hast du fein gemacht, braaaaver kevin... *vom stuhl kipp*

geil...schon allein die vorstellung davon! *rofl*

jahaaa...dafür kriegste jetzt n leckerli, süßer *kicher*

omg o.O was isn das leckerli?

öhm...öh....ähem *grinsl* eine von seinen zwei tafeln schokolade die er pro woche isst...oder er darf sich ne belohnung raussuchen *hehe*

er nimmt sowieso die belohnung...und die belohnung heißt janni, wetten?

...ach, wie kommste denn daaaa drauf *kicher*

ach ist mir nur gerade so in den sinn gekommen...gaanz zufällig natürlich!

jaaaaaaa...hach...FFs sin was tolles...da kann frau sich so schön in die vorstellung reinsteigern frau könne jemand mit sich selber belohnen.......kann es sein dass ich dummes zeugs quatsche? *schiel*

neeeein...

...is ja immerhin schon spät *uhr unauffällig drei stunden vorstell* nene, ich bin immer so doof *löl*

bist doch nicht doof! *kopf schüttel*

...manchmal schon *pfeif* aber ich versuch angestrengt das in den griff zu kriegen *stolz is*

ich bin manchmal auch doof! das is doch jeder oder?!

najaaaaaaaaa....vielleicht...aber hey, doof sein is cool! *grinsel*

na wenn du das sagst! :-)

jaaaa...mein wort is gesetz *größenwahnsinnige anflüge hat* l'état c'est moi oder so ähnlich...

dein wort ist gesetz...ok... *befehl befolg*

kuuuuuhl...geh ma nach düsseldorf und behandel kevins lippe *lol*

*koffer pack+nach düsseldorf fahr* "kevin...der doctor ist da!" *fg*

haaaalt hab ne bessere idee! *lol* kauf misch n ticket und lass mich da hin und halt du die security fern *teuflisch kicher*

*koffer wieder nehm* "sorry falscher patient...der richtige doctor kommt gleich...!" *ticket besorg+es zu janni beam*

*freu* *zu kevinsche fahr* *lippe abtupf* armes armes kevinschatzi... *kevin betütel* *keku ma ganz nebenbei n ticket nach schalke- äääääääääääääääh gelsenkirchen geb*

*nach schalke fahr+mo betüdel**mal kurz an janni denk, was sie mit kev macht*

*kevin gleich ma nem ganzkörpercheck unterzieh*

^^ janni janni

...ja weisch...ich muss doch nachgucken ob noch alles heil und *hust* einsatzfähig is *lol*

und funktioniert alles?

*rumspiel* joa...ich denk schon *grins* *des ganze mal nem leistungstest unterzieh*

*geduldig wart* *pfeif* *mo austest*

*eifrig test* *ihren spaß dabei hat* *dann ma ferddisch is* funktioniaaaat! *kicha*

geil bei mir auch! *wie ne irre lach*

okay kevin, einstellungstest bestanden, du wirst jetzt fest eingestellt als persönlicher haussklave...sprich waschen kochen bügeln putzen aufräumen und wärmflasche spielen *hrhrhr*

und das natürlich alles nackt!

ja klar *lol* wozu braucht n persönlicher sklave auch klamotten? pure stoffverschwendung...obwohl...an kevin is ja eh nix dran...

naja...ein bisschen zu viel haare auf den kopf! *lol*

stimmt *grins* aber...der wird gemästet...hehe...*voll die pläne mit ihrem leibeigenen hat*

boah janni, du machst mir angst! *lol*

...ich bin soooo gefährlich *kicher* aber...das is MEIN sklave und den darf ich mästen wie ich will *kicher*

ja das es dein sklave ist, weiß ich! dagegen sag ich ja auch nix!

dann is gut *grinsel* anderen leuten tu ich ja nix....die lass ich essen was sie wollen *löl*

aber kevin nicht! *lol*

neee...der isst zu wenig...glaub ich...weil...stell dir des mal vor...du willst den ma in den arsch kneifen weil dir so danach is und musst erst mühsam die haut zusammenschieben...is doch unpraktisch, oder?

du kommst auf ideen und machst dir ein paar gedanken! *kopf schüttel* aber der is wirklich dünn...aber geil!

...eigentlich...isser sogar hässlich *verschwörerisch tu* aber...geil halt *lol* der hat einfach was...

der is doch nich hässlich!

...irgendwie schon...also...die ganzen sachen so einzeln betrachtet...aber alles zusammen is halt...kevin! *lol*

einzeln betracht...mom... *haare...gesicht...ohren...etc.* hm...joa kommt halt kevin raus! *lol*

...weil also die nase is hässlich...zu groß und zu krumm...aber sie passt halt in sein gesicht...und die ohren...najaaaa...irgendwie komisch halt...

*loooool*

tjaja...aber da soll sich vicky drüber gedanken machen...wenn se lust hat *löl*

ja is ja ihr freund *lol* quiky-ficky-vicky oder wie war das?

jaaaaaa *lol* es gibt so ne schnappi-verarsche...die geht irgendwie so... ich bin vicky und gehe auf den strich, und fürs ficken, da krieg ich nie genug....oder so *lol* ich hab mir da voll den arsch abgelacht...

*loooooool* geil

hab ich auch gesagt *grinsel* oh man...vielleicht issie ja eigentlich voll nett und wir lästern hier voll ungerechtfertigt über sie ab...aber egal...macht so spaß *grins*

ja wer weiß ob sie nett ist, aber sie guckt meistens so..."ha ich bin kevs freundin und ihr nicht!" arroganz pur eben!

schon...ich kann die auch net wirklich leiden.........aber...ich hab mir des mal überlegt...entweder sind se beide voll nett oder beide voll dumm...sonst hätten die des keine 5 Jahre ausgehalten...

ja aber wenn du liest, das er mal bei mama mal bei ihr wohnt?! o.O

...tut er das? *uninformiert is* ...MAMASÖHNCHEEEEEN!!!....obwohl...wer kanns ihm verübeln...mit 15 allein in n fremdes land geschickt werden is hart...und dann noch mit nem sprachfehler *lol*

boah janni! *lol*

...ja man....ICH zum beispiel...boah ich würd so abkacken...in unserm alter is man noch sowas von unselbstständig...kein wunder wenn mann dann so wird *grinsel*

*lol* hm...aber ich stell mir gerade vor, ich hätte kevin damals kennengelernt! *gg* janni, sei mir nicht böse...aber ich muss ins bett...sonst...ich will die ausmaße hier nicht auflisten! *lol*



Doris Anruf bei Kev

rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
OOOOOOOOOOH MEEEEEEEEEEEIN GOOOOOOOOOOOOOOOOOTT!!!!!!!!!!!!!!!!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
was?
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
kann ich dich anrufen?!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
ähm...ja moment ich hols telefon...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
gut! *n bissl abreg*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
also...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
isch ruf an...möment...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
Elen (06:45 PM) :
*nägel feil* janni hat mit kevin telefoniert...
Keku (06:45 PM) :
was?
Elen (06:46 PM) :
der hat schnappi als freizeichendings
Keku (06:46 PM) :
ahja
Elen (06:46 PM) :
*vom stuhl kipp* so geil...
Keku (06:46 PM) :
und war sie teuer die 0190er nr.?! ^^
Elen (06:47 PM) :
....du glaubst es net?
Jules ['Geh Sterben!'] says:
Elen (06:47 PM) :
oke...is deine sache,aber sag nich,ich hätt nix gesagt...
Keku (06:48 PM) :
nein, aber woher sollte sie seine nr. und alles haben?
Elen (06:49 PM) :
...ne freundin von ihr is mit david kienast (einer bei der vfb-u17) und der kennt ihn halt...
Keku (06:49 PM) :
aha und hatte er was nettes zu erzählen?!
Elen (06:50 PM) :
okay...sie hat nix richtiges gesagt...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*immernoch am kreischen is*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
die war dann zu feige *seufz* aber janni schwört auf alles was ihr lieb und teuer is (also auf mich und..so...) dass es 100 %ig kev war...aber du musst es ja net glauben...
Keku (06:51 PM) :
aaaah ja
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*mitkreisch*



WARNING! Ein Janni will nicht wirklich was von Kevin, Marco oder jemand anderem, so realitätsfern ist es dann auch wieder nicht...alles nur Fun, okay?!



rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...ob bushido schon schläft? *hust*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
ob timo schon seine freundin gefickt hat?...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...ob kevin schon schnappi gehört hat?
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*lach* ob er schon in seinem sexy leopardentanga dazu getanzt hat?
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*unter den tisch rofl* ob vicky ihn schon damit filmen musste und das band an den kika senden musste? talentwettbewerb oder so?
Jules ['Geh Sterben!'] says:
Oder da auch gesungen hat?!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...kroatisch-panamaraneserisch-brasilianisches duo *lol*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*kicher*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...ob marco heut schon käse gegessen hat?
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...willstu den eigentlich jetzt immernoch?!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...irgendwann ma wieda...*grinsl* ...ob seine freundin wohl schon strellermilch gekriegt hat?
Jules ['Geh Sterben!'] says:
hmm...gute frage...ob vicky schon kuranyisaft schlucken durfte?
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...najah...wenn sie sone joy-maske aufhatte vielleicht schon...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
whoa...ne...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...oda auch nen leopardentanga...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
ouuuh...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
sollich dich was verraten....ich find vicky toll...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
echt? wieso?
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...weil die schwabbelig is...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*lol* kevin steht auf sowas!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
kevin guck ma! hab ganz viel schwabbel! is viel tollerer schwabbel als von vicky!*lach* ...ne...ich finds voll sympatisch dass der sich eine raussucht die nich ganz so mager is wie die andern...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...ein wunder ist geschehn...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...yeah...



rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
juchuuuuu! *freu* hey...hab heut den ganzen tag an marco gedacht *lol* war ja auch sterbenslangweilig in da schule...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
eeeeecht? was haste denn da so gedacht?! *grins*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
tjaaaaa....strellermilch *lol* hab schlumpf ma drüber aufgeklärt...kuranyisaft und strellermilch.....
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*gröhl* und,was hat se gesagt?!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...du sau *lol* aba lustig fandses...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*kicher* oh je...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
aber stellermilch kam von mir... *kicher*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
jah *grinsl* strellermilch, strellermilch, die weckt was in dir steckt *kicha*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*rofl*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
strellermilch mit nem schuss kuranyisaft...*lol*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
der perfekte milchshake... *bananenmilch mit nem kleinen schuss zitronensaft mach*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
ieh....
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...des schmeckt...nur son ganz kleines bisschen dasses net so komisch braun wird!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
ahso...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
ey schnappi du zitrone! *kicher*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...wieso zitrone?!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...zitronensaft...bananenmilch...kuranyisaft...strellermilch *dumm grins*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...aaaahja...ich will keviiiiiiiin...nein marco...nein kevin...nein marcoooooooo *heul*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...entscheid dich...kev hat vicky...6 jahre...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...mennooooo...kannisch nisch beide kriegen?!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
eigentlich schon,aber des würde marco so verdammt wehtun...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*meeeeeeeeeeeep* oh nein oh nein...kriegisch in da nächsten story wieda kevin?
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...willsu marco wirklisch nisch? weil...dann nehm isch ihn...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...NAIN! eher mach isch ihn kaputt! *regina nachmach*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
main marcooo....aba...aba is doch auch mein kävün...den du so toll spielst...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...*zu marco taps* *lieb guck* *ihn zu sich runterzieh* *marco ganz laaaaaaaaaaange küss*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*kreisch* *heul* *aufm boden wälz* meineeeeeeeeeer *flenn*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*mit marco rumknutsch* *nochn bisschen kuschel* du wolltest ihn ja nich...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*gleich nen anfall krieg* darfsu niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiisch...oda ich schnapp mir timo...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
ich hab nie gesagt dass ich timo NICHT haben will......*marco zu janni schieb*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*an marco klammer* *schnief* *von marcolein trösten lass* *rumknutsch*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*kevin anschlepp*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*tob* naaaaaaaaaaaaaaain!!!!! das is so fiiiiiiiiiiiiiiiiiiies!!!!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...tja... *kevin neben marco stell*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*aufn boden hock* *losflenn*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
entscheid dich... *sich uch noch dazu stell* *kicher*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*auf jul stürz*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*aufn boden knall*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*niederknutsch*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*kreisch*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*jul ma in ruhe lass* *grinsl* hab misch entschiedeeeen!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
äscht?...willsu misch?!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
jaaaaaaaah *die jungs stehn lass*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*freu* kuhl...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
jaaaaaaaaaaaaaah *knutsch*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
*rumknutsch*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*mitknutsch*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
aba....darfsu dich trotzdem noch einen aussuchen...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...nur einen?
Jules ['Geh Sterben!'] says:
jaha....ich hab auch nur timo...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
willisch aba in näxta story kevin wieda habn...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
kriegsu auch...aba warum?!
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
...weil...weil des is halt kevin.....oda kannisch ja erst kevin habn und danach wieda marco...odda so...weissu...so dass kevin misch halt voll ausnutzt odda so...
Jules ['Geh Sterben!'] says:
oder so....willsu eigentlich auchgleich wieder den kevin? *grins*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
ne...erstma marco....wieso? was hast du vor? *grinsl*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
...so lieb is marco auch wieder nich...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
boah...der tut nur so als wära so lieb?!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
tjaha...eigentlich hat er 'zwei gesichter'...er is voll aggressiv und so...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
BOAH.....is ja voll die verarsche ey!
Jules ['Geh Sterben!'] says:
jaha...
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
ui...machn wia so? *grinsl*
Jules ['Geh Sterben!'] says:
jaha... *grinsl*
rini.baddaflai@web.de (E-mail Address Not Verified) says:
*freuz*



Werke



Was der Reli-Unterricht nicht für verborgene Talente entfacht...Bez hats nich verstanden, aber der is ja auch n Scheiß-C-Jugend-Spieler...

Wolkenbruch

Regen auf Staub
Süße Tropfen vermischen sich
mit heißen Tränen
verwischen mein Gesicht
Die Welt verschwimmt um mich
Schatten und Rauschen
Sie ziehen Kreise im Wasser
Blut und Schmerz
Alleine
Im Wolkenbruch



Untitled


Komm mir nicht zu nah
Nein, auch kein kleines Stück
Lass mich in Ruhe
Ich will dich nicht

Sieh über mich hinweg
Ich mach mich auch ganz klein
Ignorier mich, wie die andern
Hat doch vorher auch gut funktioniert

Lass mich allein
Die Dunkelheit ist mein Freund
Bleib weg von mir
Oder du wirst es bereuen

Versuch nicht, mich zu lieben
Das schlägt so oft fehl
Glaub lieber ihre Lügen
Und hör auf mich so anzuschaun

Denn noch bist du weg
Zu weit um zu sehen
Was wirklich in mir steckt
Bleib doch bitte stehn

Warum kommst du näher?
Reicht dir nicht das, was sie erzählen?
Das, was jeder denkt?
Warum glaubst du es nicht?

Und jetzt stehst du da
Und schaust auf mich herab
Deine Blicke durchleuchten mich
Wie ich es mir schon gedacht habe

Resigniert warte ich
Bis du fertig bist
Während ich mir in den schönsten Farben ausmale
Wie du innerlich erschreckst

Weil du all das siehst, was ich verbergen wollte
Eine zertrümmerte Seele
Gedanken voller Hass
Zersplitterte Träume

Und kaum seh ich auf zu dir
Streckst du mir deine Hand entgegen,
Ziehst mich hoch
Und sagst nur drei Worte.



Ein kleines, sehr abgespacktes Gedicht von misch für meine Freunde

Wenn ich...


Wenn ich nur ein Stück weiter dort gestanden wäre
Nur ein Stückchen weiter auf der Straße
Auf der Straße, so schwarz und feucht
von Regen und Öl
Und näher am Auto
Das an mir vorbei fährt
Mit einem Fahrtwind, der mich streift
Meine Haare mitnimmt
Wäre ich...?

Wenn du
Mich nicht gerufen hättest
Wenn ich mich nicht anders entschieden hätte
Wenn ich nicht gelächelt hätte
Und nicht gefragt hätte, was sei
Wenn du nicht gelacht
Ins Gras gezeigt
Und mir gewunken hättest
Wäre ich...?

Wenn mein Herz
Nicht schneller dabei geschlagen hätte
Wenn die Lichter schneller
Auf mich zu gekommen wären
Wenn ich mich nicht
Umgedreht hätte
Und zu dir gegangen wäre
Um zu sehen
Wäre ich...?

Wenn du nicht langsam
Meine Hand genommen hättest
Und mich zum Wegrand gezogen hättest
Wenn ich nicht
lange in die Dunkelheit gestarrt hätte
Wenn meine Hand nicht
begonnen hätte zu zittern
Wenn der Frosch nicht

hervorgesprungen wäre

Wenn du ihn nicht
aufgehoben hättest
und mir gezeigt hättest
Und ich nicht
In seine Augen gesehen hätte
Wenn du nicht
Vorsichtig mit meinen Fingern
Über seine glatte Haut
gestreichelt hättest

Wenn es mir etwas ausgemacht hätte
Wenn ich dabei nicht
So unwahrscheinlich glücklich gewesen wäre
Wenn du dabei nicht
so schön gelächelt hättest
Wenn deine Augen dabei nicht
So gefunkelt hätten
Wenn du nicht da wärst
Wäre ich...?

Für Daniel und Bernd, die mich wegen eines Frosches von einem dummen Gedanken abbringen würden
Für Lukas, der bemerken würde, dass er mich gerettet hätte
Für Madeleine und Marlen, die mich auch ohne Frosch retten würden



Eine kleine kuriose Kurzgeschichte von mir... ach ja, natürlich bin ich krank, was denkt ihr denn?!



Alles ist gut
Ich stehe hier, der Wind spielt mit meinen Haaren, weht sie mir ins Gesicht. Doch das ist egal, es ist niemand hier, der es sehen könnte, der mich sehen könnte, denn niemand will mich sehen. Ich steh hier, schaue auf das schwarze Wasser unter mir, das wahrscheinlich kalt ist, doch es ist egal, denn ich fühle nichts. Meine Arme zeigen es, ich spüre nichts, habe es extra ausprobiert, bevor ich ins Auto gestiegen bin und hierher gefahren bin. Ich darf noch nicht fahren, habe keinen Führerschein, aber es ist jetzt alles egal, denn niemand ist hier, der mir Vorwürfe machen kann. Habe Zuhause die ganze Schachtel geleert, die letzten fünf Tabletten haben mich taub gemacht, gefühllos. Warum ich nicht springe, fragt die Stimme in meinem Kopf, die Stimme, die mich in den letzten Tagen unterhalten hat, die einzige Stimme, mit der ich geredet habe. Ich habe nichts gegessen, nicht getrunken, mich nur eingeschlossen und gewartet, bis ich sicher war. Noch immer stehe ich hier, ich will eigentlich springen, auch wenn ich noch ein klein wenig zweifle, auch wenn ich hoffe, dass doch jemand kommt, mir hilft, mich rettet. Es gibt nur eine Rettung, sagt die Stimme wieder, und ich gebe ihr Recht. Seit Wochen bin ich allein, niemand redet mit mir, niemand will mich sehen, niemand kommt zu mir, niemand umarmt mich, niemand liebt mich. Ich glaubte lange, das wäre grundlos so, doch jetzt weiß ich, dass es richtig so ist, dass es einen Grund gibt, dass ich der Grund bin. Ich bin nicht hier, um geliebt zu werden, um zu lieben, um zu leben. Ich stehe hier und bin hier, um zu sterben, um mich auszulöschen. Es wird allen besser gehen, wenn du es tust, hat die Stimme immer geflüstert, hat mir gezeigt, dass es besser wird, wenn ich nicht mehr da bin. Ich stehe hier und mein Atem kommt mir unheimlich laut vor, die Sterne scheinen nicht, haben sich versteckt, die leisen Wellen schlagen gegen das Ufer, es ist nicht tief, doch es reicht, um zu ertrinken. Ich sehe mich um, niemand ist hier, kein Auto fährt vorbei, kein Mensch läuft durch die Nacht, ich weiß nicht, wieviel Uhr es ist. Es ist Zeit, zu gehen, sagt die Stimme, und ich gebe ihr wieder Recht. Oft schon stand ich hier, versuchte, mir vorzustellen, wie jemand kommt, mich vom Geländer und in seine Arme zieht, doch diesen Jemand gibt es nicht, nicht für mich. Andere werden so gerettet, Menschen, die wertvoller sind als ich, nützlicher als ich. Mein Kopf dreht sich, ich schwanke leicht. Ich habe keinen Brief geschrieben, habe meinen Eltern nicht gesagt, dass ich ihr Auto geklaut habe, fällt mir ein, und ich zögere. Es ist zu spät, sagt die Stimme leise, sie werden es schon erfahren, mach dir keine Sorgen. Ich drehe mich um, schaue auf die schmale Straße, auf das Auto, das dort hinten steht, die Fahrertür offen, wie ich es zurückgelassen habe. Mit zitternden Knien steige ich vom Geländer, durchsuche das Handschuhfach, finde den Lippenstift. Die Windschutzscheibe verschwimmt vor meinen Augen, während ich mit ungelenker Hand darauf schreibe. Das Datum, meinen Namen, eine große 15 für mein Alter. Ich schaue auf die Uhr im Auto, das Radio läuft noch und wünscht aller Welt einen schönen Morgen. Ich male die Ziffern von der Uhr ab, ohne zu erkennen, was sie bedeuten, schreibe sie mit dem Lippenstift meiner Mutter auf ihren Wagen, setze ein kleines rotes Herz darunter. Die Farbe passt zur Lackierung des Autos, soweit ich das erkennen kann. Ich habe schief geschrieben, fällt mir auf, doch es ist egal. Ich will den Stift unter den Scheibenwischer klemmen, es knackst, ich habe ihn abgebrochen. Verwirrt halte ich ihn in der Hand, weiß nichts mit ihm anzufangen und lege ihn auf die Motorhaube. Gehe langsam rückwärts, bis ich an das Brückengeländer stoße. Langsam drehe ich mich um, steige wieder hinauf. Niemand kommt. Ich beschließe, dass ich lange genug hier gestanden habe. Das Radio singt von weit fern ein Lied, ich verstehe es nicht, doch es gefällt mir. Ich weiß, ich sollte es ausmachen, um die Batterie zu schonen, doch es ist mir egal. Ich beuge mich vor, sehe mein Spiegelbild im Wasser, spüre nichts, höre nichts mehr, das Wasser dringt in meine Ohren, in meine Nase, durch meine Kleidung. Die Stimme in meinem Kopf verabschiedet sich, ich bin ganz allein am Boden des Flusses, sehe nur Schlamm, schließe die Augen. Alles ist still, nur mein Herz klopft noch leise. Ich lausche dem Geräusch, das immer schwächer wird, immer leiser, bis es aufhört. Alles ist still. Alles ist gut.




FanFiction



.:|Rainy Days|:.

Chapter One
Der Regen prasselte auf sie herab.Sie beobachtete die Tropfen, die wie in Zeitlupe auf sie herabfielen, betrachtete das grauweiße Muster, dass der Himmel mit den Wolken bildete, und fragte sich in diesem Moment, ob es je wieder hell werden würde. Sie schloss für einen Moment die Augen, hörte ihr Herz rasen und gleichzeitig die Stimme rufen: "Steh auf! Beweg dich!" Doch sie konnte nicht. Ihre Beine weigerten sich, ihr zu gehorchen. So blieb sie liegen und starrte weiter in den Himmel, roch das Gras um sie herum und spürte die weiche Erde unter ihr.

Der Kies spritzte, aufgeworfen von den Reifen des Fahrrades, über den Parkplatz und hinterließ teilweise kleine Kreise in den Regenpfützen. Der Junge rannte über den aufgeweichten Weg zum Platz hinunter und bemerkte in seiner Hast kaum die matschigen Geräusche, die seine Schuhe dabei machten. Er hasste sie dafür. Er war verdammt noch mal kein Kind mehr! Ständig sagte sie ihm, was er zu tun hatte und was nicht. Das blöde Handtuch hätte auch noch bis morgen warten können! Zornig rüttelte er an der Tür zu den Kabinen. Das hatte er ihr doch gleich gesagt, sein Trainer schloss schließlich immer alles ab, bevor er ging. Mittlerweile bereute er es, wenigstens in diesem einen Fall nicht auf seine Mutter gehört zu haben, er war bereits klatschnass und wäre froh gewesen, eine Jacke angezogen zu haben. Sein T-Shirt klebte an seiner Haut und ließ ihn frösteln. Er sah über den Platz, der bereits mehr Erde als Rasen war, und bei dieser Beleuchtung etwas seltsam beruhigendes hatte. Ein kurzer Blitz erleuchtete die aufgewühlte Fläche, und durch den Regenvorhang sah er auf dem Rasen einen dunklen Fleck. Neugierig, und weil er sowieso nichts besseres zu tun hatte, ging er darauf zu. "Ein Hund vielleicht," dachte er, "Ein großer dünner, vielleicht ein Windhund?" Er schrie leise auf, als er das Mädchen dort liegen sah.

"Mein Gott Junge, das arme Ding ist ja total kalt!" "Das hab ich auch gemerkt, Mama!" Seine Wut war immer noch nicht verflogen, auch wenn sie in den Hintergrund gerückt war. Er ging ins Badezimmer, ließ heißes Wasser in die Wanne laufen und schmiss seine nassen Klamotten in den Wäschekorb. Während er sich in seinem Zimmer trockene Sachen anzog, verfrachtete seine Mutter das Mädchen in die Küche und machte ihr einen heißen Tee.

Sie zitterte. Nicht wegen der Kälte, ihr war schließlich ständig kalt, doch sie wusste nicht, wie sie sich aus dieser Situation herauswinden sollte. "Was hast du überhaupt bei diesem Mistwetter draußen getan, da holt man sich doch den Tod!" Jay sah zu, wie die freundliche Frau energisch Zucker in die Tasse schaufelte. Einen, zwei, drei Löffel voll des weißen Zeugs verschwanden im Tee. Tee war eigentlich gut. Die dunkelgrüne Flüssigkeit schwappte ein wenig über, als sie die Tasse ein wenig zu heftig auf den Tisch stelle. "Trink den, Mädchen, dann wird dir hoffentlich wärmer..." "Drei Teelöffel", dachte Jay, "das sind fast dreißig Gramm. Ob ich hier ungesehen auf die Toilette kann?" Sie musterte die Tasse vor sich. "Mädchen!" Jay sah mit leerem Blick zu der Frau. "Wie bitte?" "Wie du heißt..." "Jana...Jana Steighöfer..." "In Ordnung, ich werde deine Eltern anrufen. Du kommst doch von hier?" "Ja." Sie schloss ihre Hände um die warme Tasse. "Vielen Dank.", murmelte sie, als die Frau aufgestanden war, um ans Telefon zu gehen.
Schluck für Schluck rann der heiße Tee in sie hinein, sie spürte, wie die Wärme sich in ihr ausbreitete, und gleichzeitig, wie der Zucker in ihrem Magen verarbeitet wurde. Sie stand auf, kaum dass sie die leere Tasse abgestellt hatte, und ging auf leicht unsicheren Beinen aus der Küche in das Badezimmer. Sie schloss die Tür und schälte sich aus ihrer nassen Sweatjacke. Als sie sich gerade das T-Shirt ausziehen wollte, zuckte sie beim Geräusch der Türklinke zusammen. "Gott sei Dank knie ich noch nicht vor dem Klo!", dachte sie erleichtert. Der Junge blieb einen Augenblick verschämt im Türrahmen stehen. "Entschuldige, ich...Wusste nicht, dass du schon drin bist...Ähm..." Er trat zur Badewanne und drehte den Hahn zu. Das Wasser dampfte verführerisch. "...Handtücher sind im Schrank, lass dir so viel Zeit wie du willst." Er lächelte lieb und sie versuchte, es zu erwidern. "Okay." "Okay." Er verließ das Zimmer wieder und sie bemerkte erst jetzt, dass er nur eine Boxershort trug. Sie zog sich schnell aus, tat das unvermeidbare und stieg danach zitternd in die Wanne. Mit einer schnellen Bewegung wische sie sich den Schweiß von der Stirn und tauchte kurz unter. Sie spürte, wie sie allmählich wärmer wurde und bleib noch ein wenig im heißen Wasser.

"Ja...Ja sicher, Baumgartenstraße drei, ja. Bis dann." Marco musterte seine Mutter, die soeben den Höhrer aufgelegt hatte. "Was ist jetzt mit..." "Die Sache ist noch nicht vergessen. Drei Wochen Hausarrest, ohne Widerrede." Sie stand auf und ging ins Schlafzimmer. Seit sein Vater ausgezogen war, ging hier alles nur noch den Bach runter. Er sah seiner Mutter hinterher, als sie an die Badezimmertür klopfte und kurz darauf darin verschwand. Sie trug ihre Haare nicht mehr offen, seit diesem Tag im November.
Er ginge nur kurz Zigaretten kaufen, hieß es. Er kaufte nun sein fast zwei einhalb Jahren Zigaretten. Marco hatte es gleich gewusst, schließlich war er intelligent und bereits dreizehn. Sein Vater war ein Feigling, der sich nicht zu sagen traute: "Leute, ich hab ne Freundin, wir sehn uns wieder zu meiner Beerdigung, ich gehe."
In Sachen Vorbild hatte er es nie leicht gehabt. Er hatte nie hoch gegriffen, sein erstes, wirkliches Vorbild war sein erster Trainer gewesen. Seit seinem ersten Training arbeitete er wie besessen daran, sich zu verbessern, denn Marco wusste jetzt schon genau, wo er hinwollte: Nach ganz oben.
Der Schrei seiner Mutter ließ ihn zusammenzucken. Neugierig ging er zur angelehnten Badtür und konnte gerade noch so einen Blick auf den nackten Mädchenkörper erhaschen, bevor seine Mutter ihm die Tür vor der Nase zuschlug. "Stell dich jetzt auf die Waage, sofort!" Ihre Stimme klang nur noch gedämpft durch die geschlossene Tür. Wenn sie sich Sorgen machte, wurde sie schroffer. So war sie, seine Mutter.

Der Zeiger zitterte zwischen den zwei Strichen vor der großen 50 hin und her. Jay hörte die Frau aufgeregt hin und her laufen. "Das kann doch nicht normal sein! Mein Gott, was ist bloß mit dir los? Wissen deine Eltern davon?" Jays Gedanken rasten. "Ich...Habe eine seltene...Stoffwechselkrankheit..." Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als sich wieder anziehen zu dürfen. Mit bereits wieder eiskalten Füßen trat sie von der Waage hinunter und schlüpfte in ihre Klamotten. "Ich werde sofort deine Eltern anrufen...Das ist definitiv nicht normal!" "Sagte ich doch...Ich..." Der Husten kam wieder. Sie ließ sich auf den Badewannenrand nieder und wartete, bis es vorbei war. Der bittere Geschmack ihres Erbrochenen breitete sich wieder in ihrem Mund aus. "Was hast du überhaupt auf dem Sportplatz gemacht!?" "Ich...war joggen..." "Alles klar, meine Dame, ich werde persönlich dafür sorgen dass du eingeliefert wirst!" "Nein...", protestierte sie schwach. Sie fühlte die Falle um sich herum zuschnappen.

Unruhig saß sie auf dem ungemachten Bett. Die Stimmen ihrer Eltern drangen dumpf durch die geschlossene Zimmertür. Sie klangen aufgeregt und verärgert. Sie traute sich nicht, ihn anzusehen. Die Klamotten seiner Mutter passten ihr nicht wirklich und ließen sie noch dünner wirken. Marco saß ratlos herum und lauschte seiner Mutter und ihren Eltern, die anscheinend eine Einigung getroffen hatten. Sie war ihm unheimlich. Ihre Augen... Sie waren dunkelgrau und erinnerte ihn an die Gewitterwolken am Himmel, sie wirkten unergründlich tief und traurig. Sie zog sich nervös die Ärmel der Strickweste über die Handgelenke, doch sie rutschten immer wieder bis zum Ellebogen hinauf und entblößten dabei feine rote Striemen. Es brannte ihm auf der Zunge, zu fragen was passiert sei, aber er unterließ es doch. Es hatte ihn schon genug geschockt, wie mager sie war, da musste er nicht auch noch wissen, weshalb ihre Arme aufgeschlitzt waren. Er beobachtete sie fast vorsichtig, so als könnte sie unter seinen Blicken zerbrechen. Er hörte seine Mutter die Treppe heraufkommen, er kannte ihre Schritte. Für den Bruchteil einer Sekunde kreuzte sein Blick den des Mädchens. Ein kalter Schauer lief ihm den Rücken herab. Er war gleichzeitig fasziniert und erschrocken. Seine Mutter öffnete die Tür. "Marco, sag Jana auf Wiedersehen." Ihre Stimme klang hart. Das Mädchen erhob sich, zog wieder ihre Ärmel hinunter und gab ihm die Hand. "Auf Wiedersehen, Jana." Seine Stimme klang heiser, und er versuchte, nicht auf die Schnitte zu sehen. Es erwies sich als Fehler.

In den folgenden Monaten schlief Marco schlecht, die Ringe unter seinen Augen wurden immer größer und dunkler, seine Mutter begann schon sich Sorgen zu machen. Sie war schon kurz davor, ihn zu einem Arzt zu schicken, als er eines Tages von der Schule nach Hause kam. "Es hat jemand für dich angerufen." Er beobachtete den Rücken seiner Mutter, die den Tisch deckte. "So?" Sie antwortete nicht. Er warf seine Tasche in die Ecke. "Räum sie bitte gleich weg, du weißt, dass ich das nicht gebrauchen kann." "Wer hat denn angerufen?" Er trug seine Tasche in sein Zimmer. "Setz dich." Er rückte seinen Stuhl an den Tisch und sah seine Mutter erwartungsvoll an. "Jemand aus Basel." Sein Stuhl krachte laut, als er auf den Boden schlug. Marco raste zum Telefon und wählte mit zitternden Fingern die ihm wohlbekannte Nummer. Nachdem er sich versichert hatte, dass sein Traum endlich in Erfüllung gehen sollte, rief er sofort bei seinem Trainer und bei Alex an.
Erst einige Wochen später, als sich die Aufregung gelegt oder wenigstens in seinen Alltag integriert hatte, schreckte er wieder einmal schweißnass aus dem Schlaf auf. Sein panisches Keuchen erfüllte den Raum. Graue, tiefe Augen, die ihn anflehten. Dunkelrote Striemen auf den blassen Unterarmen. Diese Augen, die ihn anschrien: "Hilf mir."



Chapter 2
Marco sah sich um. Hier sollte er also die nächsten Jahre spielen, zuhause sein. Die Trainingsplätze sahen gut aus, einwandfrei, und das Gebäude war weder einschüchternd noch zu klein. Er stand ein wenig unsicher auf dem Parkplatz neben seinem Auto und sah hinauf zu dem Weg, der am Platz entlang führte. "Du musst da drüben rein." Er erschreckte kurz, das Mädchen war ihm vorher nicht aufgefallen. Das "Danke" blieb ihm im Hals stecken, als er in die leeren Augen fiel. "W...Wie bitte?" Sie lächelte, doch ihre Augen blieben wie erfroren. Sie ging den Weg hinunter, wie in Trance ging er zu ihr. Ihr Name...Wie war ihr Name? Er hatte diesen Abend vor sieben Jahren nicht vergessen, nur ihr Name wollte ihm einfach nicht einfallen.
Sie ging mit ihm die Parkplätze entlang. "Da oben musst du rein." Er kam sich ziemlich bescheuert vor. "Fängt ja gut an...", murmelte er, bevor er sich seiner Manieren besinnte. "Danke...ähm..." "Schon okay. Hast du wirklich so lange Hausarrest gekriegt?" Er musste lachen. "Nein, ich hab sie irgendwie überreden können. Wie..." Er konnte nicht anders, als sie zu mustern. Sie war nicht auffällig dünn, doch das konnte auch an den Klamotten liegen, schließlich war es Januar. "Ich kotz nich mehr, falls du das meinst." Ihr Lächeln sah ehrlich aus. "Oh,ähm...Gut. Ich sollte...Jetzt da rein...Ich..." Sie lächelte wieder. "Okay...Ich bin öfter hier. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder..." Und schon war sie weg. "Okay, Jana!", rief er ihr hinterher, bevor er hineinging.

Er war verdammt aufgeregt, als er mit den anderen die Umkleiden verließ und in Richtung Platz ging, spürte die neugierigen Blicke auf sich und verwünschte wieder einmal seine Größe, die ihn so unauffällig wie ein schwarzes Schaf machte.Mit der Mannschaft verstand er sich ganz gut, sie waren alle sehr nett zu ihm, doch vor den Fans hatte er regelrecht Angst. Er versuchte, seine Nervosität zu verstecken und seine Beine unter Kontrolle zu halten. Ein wenig scheu lächelte er in Richtung der Zaungäste, bis er ein mehr oder weniger bekanntes Gesicht sah. Jana hatte ihre dunklen Haare zusammengebunden und lächelte ihn aufmunternd an. Etwas mutiger ging er trainieren und strengte sich noch mehr an als sonst schon, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. So wie er es einschätzen konnte, war der Trainer ganz zufrieden mit ihm, und so konnte er den Trainingsplatz mit eine Lächeln auf den Lippen verlassen. Die ersten Neugierigen streckten ihm ihre Stifte entgegen, obwohl sie nicht einmal seinen Namen kannten. Geduldig und freundlich setzte er seine Unterschriften auf Blöcke, Poster und Fußballutensilien, bis ein Paar leicht ramponierte Hände ihm einen Schienbeinschoner unter die Nase hielten. Er sah auf. "Du bist ja richtig gut...Und mit dem Fahrrad musst du ja anscheinend auch nicht mehr fahren. Wie wärs wenn wir nacher noch nen Kaffee trinken?" Jana grinste. Er unterschrieb ganz lässig mit dem silbernen Edding, den sie ihm hinhielt und meinte nur "Klar. Wann und wo?" Sie packte den Schoner wieder in ihre Umhängetasche. "Ich warte auf dich und zeig dir gleich im Anschluss, wo man hier was trinken kann."

Das Café sah nett aus, etwas klein vielleicht. Jana ging hinein, begrüßte das Mädchen hinter der Theke mit einem Kuss auf die Wange und den Mund, dann suchte sie sich einen Tisch und hängte ihre Tasche über die Stuhllehne. Marco ging ihr hinterher und setzte sich ihr gegenüber. Sie bestellten zwei Cappuccino. "Und, was verschlägt dich nach Stuttgart?" "Uniklinik. Meine Eltern wollten mich so weit weg haben wie möglich. Und natürlich wegen dem Umfeld...Naja, Freunde und so. Hab die ganze Provinzkacke nich so vertragen, außerdem wollt ich schon immer nach Deutschland." Sie nahm einen Schluck und leckte sich den Milchschaum von den Lippen. "Und was hast du gemacht, in den letzten sieben Jahren?" Marco überlegte. "Fußball gespielt. Sonst eigentlich wenig." "Freundin?" Sie grinste. "Jah." Bei dem Gedanken an Theresa musste er lächeln. "Seit dreizehn Monaten." "Wow, Glückwunsch. Wie ist das mit der Entfernung?" "Geht schon. So weit isses ja auch nicht." "Wochenendbeziehungen sind grausam." "Nicht wenn sie stark genug ist." "Ich bin nicht hier um mit dir zu streiten!" Sie lachte, und Marco bemerkte kaum, wie seine anfängliche Unsicherheit verschwand. Sie war einfach weg. "Okay okay...Erzähl mir lieber was du bis heute gemacht hast." "Ich bin in die Klinik gesteckt worden, bin da weiter zur Schule gegangen und hab vor zwei Jahren mein Abitur gemacht..." "Schnitt?" "...Eins komma drei. Dann hab ich mein Studium angefangen, Psychologie." Marco verkniff sich einen dummen Kommentar. "Und was willst du danach machen?" "Ich hab vor zur Polizei zu gehn, als Kriminalpsychologin und mir danach selber ne Praxis aufzubauen, zur Opferbetreuung." "Klingt interessant." "Ist es auch." Sie lächelte. "Und wo wohnst du jetzt?" Sie zeigte zur Decke. "Hier. Also da oben drin. Zusammen mit Leah." Sie lächelte dem Mädchen, das gerade Eiswaffeln verteilte, zu, und Marco glaubte sogar, eine gewisse Zärtlichkeit darin zu erkennen. "Ihr seid aber nicht...Also du bist keine..." "Lesbe? Nein...Wir sind nur sehr sehr gut befreundet." Sie stellte ihre Tasse ab. "Und wo wohnst du?" "Waiblingen." "Ach, da..." Ihr Blick war ziemlich abwertend. "Naja. Geht eben nichts über ne ordentliche Stadtwohnung." Sie stellte ihre Tasse ab und sah beiläufig auf die Uhr. Dann sprang sie wie vom Blitz getroffen auf. "Scheiße!" Er sah sie verwirrt an. "Würdest du mir nen Gefallen tun?" "Was denn?" "Fährst du mich wohin? Ich hab noch kein Auto und meine Bahn is schon weg...Bitte!" Sie sah schon wieder hektisch auf die Uhr. "Und ich hab nur noch zehn Minuten..." Sie sah ihn bittend an. "Na gut...Wo musst du denn hin?" "Training!", rief sie, auf dem Weg nach oben.

"Welche Position spielst du denn?", fragte er, während sich Jana neben ihm auf dem Beifahrersitz die Fußballschuhe schnürte. "Rechte Innenverteidigung." Sie zog sich die Stutzen über den Saum ihrer Trainingshose. "Nummer?" "Fünf. Da jetzt rechts." Marco bog ab. "Liga?" "Links...Bezirksstaffel." "Wow..." "Links! Lach mich nich aus, du hast auch mal klein angefangen!" "Jaja...Da jetzt?" "Japp..." Er parkte. Jana schnallte sich ab und umarmte Marco kurz. "Vielen Dank..." "Kein Problem." Er lächelte. "Kommst du mal wieder zum Training?" "Klar...Ich bin so gut wie immer da. Aber jetzt muss ich wirklich los." Sie lächelte noch einmal, machte die Tür zu und holte ihre Tasche aus dem Kofferraum. Dann winkte sie ihm noch kurz hinterher und beeilte sich dann, auf den Trainingsplatz zu kommen, nur um sich dort die üblichen neugierigen Fragen anhören zu dürfen. Marco fuhr auf direktem Weg zu seiner neuen Wohnung, nur um sich dort zwischen den Kartons niederzulassen und Theresa anzurufen.


Chapter 3
Leah empfing sie sehr erfreut. Kaum hatte sie ihre Tasche in die Ecke geworfen, schlang sie ihre Arme um Jays Hals und presste ihre Lippen sanft auf ihren Mund. "Ich hab dich vermisst heute." Jay legte die Arme um sie und lächelte. "Ich weiß. Tut mir leid. Ich wollt ihn nur mal wieder sehen." Leah zog sie ins Wohnzimmer und kuschelte sich auf dem Sofa an sie. "Es sah aus wie ein Date vorher." Jay streichelte ihr zärtlich über die Haare. "Kann sein...Ich hab nicht so drauf geachtet, Süße. Tut mir leid." Sie küssten sich. "Schon okay. Solang er dich mir nicht wegnimmt..." Jay spürte Leahs warme Hand zwischen ihre Schenkel gleiten. "Niemals..." Wieder fanden sich ihre Lippen. Später lagen sie erschöpft nebeneinander im Bett, Jay hatte den Arm um Leah gelegt und küsste ihren Nacken. "Hilfst du mir am Donnerstag im Café?" "Hmm...Vielleicht...Wenn ich Zeit hab, okay?" Leah drehte sich um und schaute sie an. "Du bist Donnerstags nur zwei Stunden in der Uni." "Schon, aber ich geh vielleicht noch zum TG." Leah drehte sich wieder um und schmollte. "Schatz, bitte...Ich bleib ja hier." Leah schloss zufrieden die Augen und beide schliefen wenig später ein.

"Wo warst du denn?" "Hast du mich vermisst?" "Türlich." Er sah sie einige Sekunden todernst an, dann mussten sie beide lachen. "Ich musste im Café helfen." "Ahja. Hast du Sonntag schon was vor?" "Kommt drauf an." "Gehst du in die Kirche oder was?", fragte er scherzhaft. "Ja. Wieso nicht?" "Ähm...Naja egal. Abends. Wir haben doch Montags trainingsfrei, und ich dachte, du könntest mir mal zeigen wo man hier so feiern kann - natürlich nur wenn du willst." Sie überlegte kurz. "Sicher. Wenn deine Freundin nichts dagegen hat." Er grinste. "Du kommst Sonntag einfach zum Training, gibst mir deine Adresse und ich hol dich dann ab." "Sonst noch was?" Sie lachte. Das konnte ja heiter werden...

Jay war gerade dabei, sich die Haare zusammenzubinden, als sie Leah in der Tür stehen sah. "Ich kann doch nicht...Meine Schwester muss in der Notaufnahme für jemand einspringen. Tut mir leid." Jay seufzte enttäuscht, sie hatte sich so auf einen schönen Abend gefreut. Kurzerhand überdachte sie ihr Outfit und schlüpfte wieder in ihre Jeans. Das Türklingeln unterbrach das Auftragen ihres Lipgloss'. In ihrer Handtasche wühlend tapste sie zur Tür und war sofort Marcos Blick ausgesetzt, der sie enttäuscht ansah. "Aber ich dachte..." Jay musterte ihn. "Schick..." Sie ging an ihm vorbei die Treppe hinunter. "Wer fährt?"

Marco sah sich halb entsetzt, halb verwundert um. "DAS ist deiner Meinung nach ein Club?" Jay warf ihre Tasche in einen der Sessel, die an den Wänden entlang aufgestellt waren, und zog ihre Jacke aus. "Türlich." Sie grinste ihn an. "Ich muss doch dafür sorgen dass du hier gleich an die richtigen Leute gerätst..." "Aber...die Musik hier ist...komisch..." "Du bist es nur nich gewohnt...Komm schon, du wirst Spaß haben..." Und schon hatte sie sich seine Hand geschnappt und ihn auf die Tanzfläche gezogen, wo sich viele seltsam gekleidete Menschen auf eine seltsame Weise ansprangen, lachten und einen sehr sehr seltsamen Eindruck machten. "Was TUST du?!", fragte Marco stark irritiert, als sich Jay ins Getümmel stürzte. "Pogen!" Ein breites Lächeln zog sich über ihr Gesicht, und nachdem er drei oder viermal angerempelt worden war, machte er einfach mit.

Lachend taumelten sie Arm in Arm aus dem Club. "Bist du sicher, dass du noch fahren kannst?" Jay kicherte nur. "Okay, ich nämlich auch nicht..." Marco lachte und winkte ein Taxi heran. Immer noch lachend verzogen sie sich auf die Rückbank und nannten dem Fahrer Jays Adresse. Diese musste sich von Marco anschnallen lassen, da sie selbst nicht mehr in der Lage dazu war. Marco legte den Arm um sie und hielt sie davon ab, ihre Ohrringe aus dem Fenster zu werfen. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung musste er sie stützen, und während sie lachend in seinen Armen lag, schloss er mit Hilfe ihres Schlüssels die Tür auf. Kichernd und leicht taumelnd schob sie ihn in ihr Zimmer, drehte sich um und ging fast geradelinig in Leah's Zimmer.

"Was willst du." Ihre ganze aufgedrehte Stimmung war verflogen. Beinahe nüchtern zog sie sich aus und kroch unter die Bettdecke. Jay wollte die Arme um Leah schlingen, doch diese rutschte von ihr weg. "Es tut mir leid...", murmelte Jay, ohne genau zu wissen warum. "Ich hab auf dich gewartet...Drei Stunden..." "Entschuldige..." "Nein." Leah zog die Decke enger um sich und stellte sich schlafend. Jay war zu müde um zu streiten, so zog sie ein übergroßes T-Shirt über und schlich zurück in ihr Zimmer. Leise, um Marco nicht zu wecken öffnete sie den Kleiderschrank und holte sich Bettzeug heraus, um sich auf dem Sofa niederzulassen.
Marco öffnete die Augen beim Schließen der Tür und starrte an die Decke. Dies war das erste Mal, dass er bei einer Frau übernachtete, ohne sie noch vor dem Einschlafen nackt zu sehen. Während er darüber nachdachte, weinte sich Jay nebenan im Wohnzimmer in den Schlaf.

Am nächsten Morgen wurde Marco von gedämpften, heftig streitenden Stimmen geweckt. Er sah sich blinzelnd um und versuchte sich daran zu erinnern, wo er war. Er fühlte sich wie gerädert und beim Aufstehen bemerkte er blaue Flecken auf seiner Schulter und seiner Wade. Er erinnerte sich dunkel daran, dass er seltsam getanzt und viel getrunken hatte. Sich durch die Haare fahrend zog er sich seinen Pulli und seine Jeans vom gestrigen Tag über und schlurfte aus dem Zimmer. "Mein Gott, da läuft echt nix! Glaub mir doch!" "Ja sicher...Das kotzt mich echt an! Ich verpiss mich jetzt!" Die Küchentür knallte zu und ein Mädchen mit dunkelrot gefärbten Haaren rauschte an Marco vorbei. Leicht verwirrt ging er in die Küche und setzte sich neben Jay an den Tisch. "Was war das denn...?" Jay wischte sich eine Träne von der Wange und stand auf, um eine Tasse aus dem Schrank zu holen und ihre roten Augen vor Marco zu verbergen. "Guten Morgen...Wie hast du geschlafen?" "Gut..." Er sah sie aufmerksam an. "Was ist los?" "Wir...haben uns gestritten..." Sie schluckte und zwang sich zu einem Lächeln. Marco wollte nicht weiter fragen und widmete sich seinem Frühstück. Er fand es seltsam, dass Jay wegen eines Streits unter Freundinnen so aufgelöst war, schließlich war sie ihm immer als sehr stark gegenüber getreten... Aber Marco hatte keine Ahnung, wie leicht verletzbar diese Fassade war. "War echt schön gestern Abend...Danke dass ich bei dir schlafen durfte.", änderte er das Thema und zauberte damit ein echter wirkendes Lächeln auf ihr Gesicht. "Schon okay..."

"Ach was, wir sind nur befreundet und außerdem hat er in Basel ne Freundin!" Jana schnürte sich die Fußballschuhe und band sich die Haare zusammen. Ihre Mitspielerin Karen grinste vielsagend. "Basel ist weit weg...Und er hat schon bei dir geschlafen..." Jana zog Karen angedeutet mit der Wasserflasche eins über und grinste. "Ja. In nem anderen Zimmer, du Trottel."
Nach dem Training bat ihr Trainer sie zu sich. "Deine Leistung heute war nicht die, die ich von dir gewohnt bin, Jay. Hast du irgendwelche privaten Probleme oder so? Oder muskuläre? Ich kann Steffi fragen ob..." "Nein, es ist nichts. Ich bin nur in letzter Zeit etwas müde. Die Uni schafft mich ganz schön." Harry sah sie besorgt an. Es schwang fast ein wenig Schmerz in seiner Stimme mit, als er ihr sagte, dass sie am Wochenende nicht spielen würde.
Gefrustet schlurfte sie zum Zaun am Rande des Rasens hinunter, wohin an diesem frostigen Tag kein einziger Fan getraut hatte, und sah dem relativ kleinen Häufchen dick eingepackter Profispieler beim Runden drehen zu. Nachdem der Trainer das Training abgeschlossen hatte kam Marco auf sie zu und begrüßte sie mit einem Grinsen, das an einen Schneemann erinnerte. "Hey!" er freute sich sichtlich, sie zu sehen. "Hey...was dagegen wenn ich am Samstag zum Spiel komm?" Er grinste noch breiter. "Mir beim Bankwärmen zusehen oder wie?" "Nö...Mich davon ablenken dass ich nicht spielen darf." Sein Lächeln wich einem mitleidvollen Blick. "Och Süße...Wieso nicht?" "War nich so richtig bei der Sache und wir sind dabei, aufzusteigen und können nichts riskieren..." "Ach so...Na dann..Hast du schon ne Karte?" Sie grinste. "Jah, A-Block."

Zusammen mit der weiß-roten Menge, die aus dem Stadion strömte, stolperte Jay auf den Parkplatz. Grinsend wartete sie wie abgemacht auf der anderen Straßenseite auf Marco. Der kam ihr auch einige Zeit später entgegen. "Na?" "Selber na..." Er drückte sie kurz. "Was machen wir jetzt noch?" Jay zuckte mit den Schultern. "Euren Sieg feiern?" Marco sah in den grauen Februarhimmel, nur um von einem der ersten Regentropfen getroffen zu werden. Jay strahlte, als es plötzlich begann, wie aus Eimern zu schütten. Anstatt wie Marco den Kopf einzuziehen und ihre Kapuze überzustülpen, sprang sie auf dem Gehweg herum und versuchte offenbar, so nass wie möglich zu werden. Marco musste lachen. "Du bist ja vollkommen verrückt! Du wirst doch nur krank!" Jana gebot ihrem Tanz zwischen den Tropfen jedoch keinen Einhalt, sondern lachte nur, breitete die Arme aus und hüpfte im Kreis herum. Marco beobachtete sie grinsend, fassungslos darüber dass man bei solchen Temperaturen so fröhlich sein konnte. Vor allem konnte er nicht fassen, dass das Mädchen, das ihm einst solche Albträume beschert hatte, im Regen tanzen konnte wie ein unschuldiges Kind. Ein Kind mit feinen weißen Narben auf den Armen und tiefen grauen Augen, die ein Abbild des Himmels zu sein schienen und trotz aller Fröhlichkeit einsam und traurig wirkten.







Bettlektüre


Teil eins:
Ich musste einfach lachen. Es war zu komisch, um es nicht zu tun. "Hast du sein Gesicht gesehen?", fragte mich Kevin, ebenfalls lachend. "Ja", kicherte ich, "Also wirklich, so benimmt man sich nicht in einem öffentlichen Restaurant, ich muss Sie bitten, mein Haus zu verlassen!", ahmte ich den Chefkoch mit tiefer Stimme nach.

Noch vor einer halben Stunde hätte ich nicht gedacht, dass ich in eine andere Stimmung als Depression verfallen und sogar lachen würde, und nun kam doch alles anders. Mein Freund hatte mich mal wieder sitzen lassen, irgend ein super-wichtiger Termin wahrscheinlich. Er hatte mich sitzen lassen, in meinem schwarzen Kleid mit dem zipfeligen Rock, das ihm angeblich so gefiel, mit einer perfekten Hochsteckfrisur, die einen Haufen Arbeit und ne Menge Haarspray gekostet hatte, und einem halben Glas Wasser. Enttäuscht und wütend starrte ich den Stuhl mir gegenüber an. Den Stuhl, auf den sich in der nächsten Sekunde ein grinsendes, gutgelauntes, durchtrainiertes Etwas im Anzug setzte. Ein sehr gutassehendes Etwas. "Na, auch unfreiwillig allein?"
Tolle Anmache, dachte ich sehr originell, wirklich.
"Nein. Ich sitze gern einem leeren Stuhl gegenüber."
"Ach, soll ich wieder gehn? Ich kann Sie auch von da hinten beobachten, wie die ganze Zeit schon."
"Ach, bleib ruhig sitzen, Kevin." Er sah gespielt traurig auf seine Finger, die die Serviette auseinandernahmen. Sehr schlanke, schöne Finger. Ich muss mich wohl als Handfetischistin outen.
"Sie haben mich erkannt?"
"Janni, nicht Sie." ich lächelte. "Auch wenn ich eine Frau bin, verstehe ich mehr von Fußball außer 'das Runde muss ins Eckige'."
Kevin sah mich ernst an. "Erklär mir die Abseitsregel, Janni, und ich glaub dir."
Ich muste grinsen. "Okay."
Ich lehnte mich auf meinem Stuhl nach hinten, sodass ich nur noch auf den hinteren Stuhlbeinen balancierte, angelte vom dort stehenden Tisch den Salzstreuer und kippte wieder zurück. Dann schob ich die Blumenvase beiseite und simulierte mit dem Salzstreuer, der zerpflückten Serviette und der Maggiesoße eine Abseitsposition.
"Also. Abseits...", ich schob den Salzstreuer einige Zentimeter in seine Richtung "...nicht Abseits..." ich zog meine Hand ein Stückchen zurück. "Alles klar?"
"Interessantes Armband, Janni." Er fuhr das silberne Kettchen auf meinem Handgelenk nach und legte dann seine wunderschöne Hand auf meine. Ich ließ von dem kindischen Stilleben auf der Tischdecke ab und sah genau in Kevins Augen. So tiefe, braune Augen hatte ich in letzter Zeit selten gesehen. Gegen meinen Willen war ich auf dem direkten Weg, mich in ihnen zu verlieren.
"Was machst du normalerweise mit einem Kerl, der dich so ungeniert anbaggert wie ich?" Ich musste mich zusammenreißen, um nicht öffentlich loszuschmachten.
"Das willst du nicht wissen.", stellte ich lächelnd fest.
"Doch!" Ich grinste fies, nahm die weiße Rose aus der Kristallvase und goss ihm dem Inhalt der Vase über den Kopf. Wider Erwarten lehnte sich Kevin zurück, sah mich kurz durch die Wassertropfen, die ihm von den Haaren ins Gesicht rannen, an und prustete los.
"Ist alles okay?", fragte ich lachend. Er nickte, immer noch grinsend.
"Und was macht ein Kevin Kuranyi, wenn er mit abgestandenem Blumenwasser geduscht wird?" Kevin grinste, griff nach seiner Gabel, beugte sich zu mir herüber und - ich war kurz davor, loszuschreien - zog meine Frisur auseinander! Er wickelte eine Haarsträhne um die Gabel und löste sie aus ihrer Haarsprayschicht.
"Du...du...du..."

"Blödmann, Spinner, Mistkerl, Macho, Arschloch..."
"Haartöter!"
"He, das is neu!" Er lachte und legte die Gabel beiseite, während ich mit bangem Blick meine Frisur untersuchte. Er beobachtete mich lächelnd.
"Sag mal...trägst du Kontaktlinsen?", fragte er plötzlich.
"Normalerweise schon, aber ich hatte vor kurzem ne Bindehautentzündung und muss sie jetzt nen Monat lang draußen lassen."
"Eigentlich wollte ich dir gerade ein Komplimet für deine Augen machen, aber die Bindehautentzündung verwirrt mich ein bisschen."

"Soll ich ganz vom Thema abweichen?!", fragte ich begeistert. Dieser Mann brachte mich mit seiner Art irgendwie dazu, meine kindische Ader rauszulassen, und anscheinend amüserte ihn das.
"Okay...ich bin gespannt...", grinste er. Ich grinste zurück und beugte mich ganz weit zu ihm vor.
"Also, wenn du die Dinger wieder rauskriegen willst, dann...dann is das voll eklig...du musst da nämlich im Auge rumwischen und..."
"zeigs mir!", sagte er ernst. Kommentarlos demonstrierte ich ihm, wie man das machte. War wohl doch etwas zu auffällig, denn ein Räuspern signalisierte, dass der Chefkoch persönlich an unseren Tisch getreten war, und uns höflich bat, das Restaurant zu verlassen.

Ich hakte mich bei Kevin ein und lachte immer noch.
"Oh man...sag mal...du hast nicht ernsthaft die Gabel mitgenommen, oder?!"
Kevin zückte die Silbergabel und bohrte mir weiter in der Frisur rum.
"Das ist Diebstahl!" Er machte munter weiter.
"Kevin!"
"Ja?"
"Hör auf damit!"
"Dann müsste ich aber was anderes anfangen..." Er war plötzlich leiser geworden. Ich sah ihn an. Die kühle Nachtluft ließ mich frösteln. Plötzlich streifte mich etwas am Knöchel und ich klammerte mich kurz an Kevins Arm, da das etwas sehr haarig und irgendwie rattenmäßig war. Er lachte leise.
"Angst, meine Schöne?"
Ich wurde verlegen. "Nein...ich...es ist nur...da war was...", murmelte ich. Das war überhaupt nicht meine Art.
"Du musst keine Angst haben." Seine Stimme war beruhigend und klang leicht heiser. Ich sah an ihm hoch, da er ungefähr zwanzig Zentimeter größer war als ich. Er schob mich ein paar Schritte rückwärts, bis ich an eine Wand stieß. Er lächelte mich kurz an, dann griff er um mich herum und öffnete die Wand, die eigentlich eine Tür war, und sah mir in die Augen.
"Du brauchst dich nicht zu fürchten.", wiederholte er sich. Ich nickte nervös.
"Was...was ist mit..."
"Vicky?" wieder nickte ich.
"Hab grad tierisch Stress mit ihr...hat mich grad wieder versetzt..."
"Ah...deshalb schießt der ungekrönte Schwabenkönig keine Tore mehr..."
Er lachte leise. "Was!?"
"Nich so wichtig." Ich dachte für eine Millisekunde lang an meinen Freund. Arschloch, dachte ich. Er war doch selber schuld! Kevin legte einen Arm um mich, schob mich zur Tür hinein und schloss sie mit der anderen Hand. Nachtschwärze umgab uns, ich sah rein gar nichts. Kevins Atem streifte mein Gesicht, seine Hand ruhte über meinem Steißbein.
Seit ewig scheinenden Sekunden stehe ich schon hier und versuche, die Konturen von Kevins Gesicht auszumachen. Lagsam, quälend langsam treffen sich unsere Münder. Ich weiß genausogut wie er, dass wir es nie wieder tun werden. Vorrausgesetzt wir werden nicht gestört und tun es. Ich versuche, mich umzuschauen, doch schon gleitet seine warme Zunge zwischen meine Lippen und erwartet Widerstand. Mein Herz klopft wie wild, während ich sanft mit seiner Zunge spiele. Ich höre ihn tief einatmen und spüre seinen Arm im Rücken, der mich eng an ihn drückt. Sein Duft macht mich verrückt, sein Bart kratzt leicht über mein Kinn, während ich mich an ihn schmiege und gar nicht genug von seinem Küssen kriege. Langsam wagt sich seine Hand weiter runter, streichelt über meinen Hintern, während er mich weiter küsst. Ich fahre unter sein Jackett und knöpfe sein Hemd auf. Dann wandere ich mit meinen Küssen an seinem Hals herunter, streife dabei sein Hemd samt Jackett von seinen Schultern und lasse sie achtlos zu Boden fallen. Dann widme ich mich Kevins Brustwarzen, die bereits ziemlich hart waren. "Janni...", seufzt er leise.
"Wo sind wir eigentlich?" fragte ich neugierig.
"Vorratskammer...mach weiter!"
Ich schlucke weitere Fragen herunter und streiche stattdessen über Kevins sehr ausgeprägte Bauchmuskeln, lecke über seinen Bauchnabel und verfolge die dünne Haarspur bis zu seinem Hosenbund. An meiner Wange spüre ich seine Hand, die sich am Knopf zu schaffen macht und mich kurz darauf am Kinn hochzieht. Wieder spüre ich seine Lippen auf meinen, lege meine Hände in seinen Nacken und fahre ihm durch die Haare. Währenddessen erkunden seine Hände - seine perfekten Hände - meine Oberschenkel und den Saum meines Kleides, schieben ihn zentimeterweise hoch und streichelte die frei gewordene Haut. Ich entledige mich meiner unbequemen Schuhe und bin ohne sie noch kleiner als mit. Doch wir sehen sowieso nicht, wo der andere ist, und gerade das macht es so spannend. Als seine heißen Lippen plötzlich auf meinem Hals landen, erschrecke ich kurz. "keine Angst, Janni...", säuselt er dicht neben meinem Ohr, "Ich tu dir nichts..." Ich will antworten, doch gleich darauf beißt er sanft in mein Ohrläppchen und es nimmt mir den Atem. Während er weiter an meinem Ohr knabbert, geht er um mich herum, den schlurfenden Geräuschen zufolge jedenfalls. Unsicher taste ich in der Dunkelheit nach ihm, versuchte, ihn zu finden, seine Wärme wieder zu spüren. Er streicht eine Haarsträhne beiseite, die sich gelöst hat, und küsst meinen Nacken. Eine leichte Gänsehaut breitet sich auf mir aus, während er den Reißverschluss meines Kleides öffnet und mit einem Finger mein Rückgrad entlangfährt. Ich streife die schmalen Träger des Kleides ab und spüre, wie es an meinem Körper entlang zu Boden gleitet. Plötzlich spüre ich Kevin nicht mehr hinter mir, drehe mich um mich selbst, um ihn zu finden und erreiche ihn doch nicht. Überrascht höre ich, dass mein Atem lauter wird, ich werde panisch, habe Angst. Ein leises Rascheln lässt mich herumfahren und ängstlich zittern, ein Geräusch wie - Kleidung? Etwas pocht dumpf auf dem Boden, als würde etwas schweres herunterfallen - Schuhe. Mein Herz rast. Dann spüre ich wieder Kevins weiche, warme Hand auf meiner Schulter. "Ich tu dir doch nichts...warum zitterst du?" Meine Kehle ist wie zugeschnürt, ich verstehe mich selbst nicht. Sein Finger fährt über meine Schulterblätter, er muss also hinter mir stehen, ich drehe meinen Kopf, doch während ich das tue, wandert sein Finger bereits um meine andere Schulter herum. "Wo bist du?" flüstere ich leise, meine Stimme klingt erstickt. Er nimmt meine Hand, legt sie auf seine Brust. "Hier bin ich, Janni. Ich lauf dir nicht weg." Ich trete dicht an ihn heran, lege mein Ohr auf seine Brust, höre sein Herz gleichmäßig schlagen, nicht so schnell wie meins. Ich schlinge die Arme um ihn und bemerke, dass auch er nackt ist, taste mich an ihm herunter. Gleichzeitig streichelt er an meinen Seiten entlang und packt mich dann an der Hüfte
"Seltsam", flüstert er, bevor er mich hochzieht und vorsichtig in mich eindringt, "Ich hätte gewettet, dass du Unterwäsche trägst."
Ich schlinge meine Beine aus Reflex um ihn.
"Tja", es ist mehr ein Seufzen als sonst etwas, "So kann man sich irren..."

In den nächsten Minuten war ich zu überwältigt, um zu sprechen. Ich bezweifle sogar, dass ich denken konnte. Es lag ein seltsamer Geruch in der Luft, eine Mischung aus abgestandener Luft, Schweiß und Kevins Rasierwasser, außerdem sein Keuchen, das ich ab und zu in einem Kuss erstickte, das halb unterdrückte Stöhnen und mein leicht überraschtes "...Kevin!", als ich fast gleichzeitig mit ihm soweit war, und die ganze Zeit die Ungewissheit, was genau er tat raubten mir jeglichen Verstand.

Seine Finger tasten über mein Gesicht, heben mir schließlich das Kinn und führen mich zu seinem Mund. Diesmal wartet er auf mich, die Lippen leicht geöffnet. Ich suche seine Zunge mit meiner, spiele wieder mit ihr. Wir sitzen auf seinem Jackett, beide haben wir keine Ahnung, wie schmutzig oder sauber der Boden ist, und genießen die Wärme unserer Körper und die Stille, die nur von unseren Atemzügen durchbrochen wird. Er hat einen Arm um mich gelegt, streicht sanft über meinen Oberarm und tastet mit der anderen Hand scheinbar immer noch nach anderen Kleidungsstücken. Ich weiß, wir sollten gehen und beide nie wieder ein Wort darüber verlieren, aber ich will nicht gehen. Ich will ewig hier sitzen bleiben und nach unseren Klamotten suchen, vielleicht ein winziges Gespräch über irgend etwas belangloses führen, das in beidseitigem Gelächter endet, vielleicht auch nochmal mit ihm schlafen. Nur nicht auseinandergehen. Nur nicht aus dieser sicheren Dunkelheit raus. Nur nicht gehen...



Teil zwei:
Ich kam mir wirklich blöd vor. Südtribüne. "Lauf niemals einem Mann hinterher, Schätzchen", sagte meine Mutter früher ständig, "Das sind sie nicht wert." Ich lief niemandem hinterher. Ehrlich nicht. Ich wollte nur das Spiel sehen. Zumindest redete ich mir das ständig ein. Dabei ruhte mein Blick die ganze Zeit auf der Ersatzbank, anstatt auf dem Feld. Im Sturm waren Cacau und Szabics gesetzt, auf der Bank Kuranyi. Die Situation war unangenehm bis peinlich. Noch drei Minuten bis zum Pfiff, der VfB führte, würde gewinnen. Es war mir zum ersten Mal total egal.

Es war keineswegs einfach, zu den Spielern zu gelangen. Man musste schon einen VIP-Pass haben oder Superman heißen, um einen kurzen Blick zu erhaschen, oder, das Los hatte ich gezogen, man musste ewig lang warten. Endlich, endlich kamen ein paar Köpfe zum Vorschein, die zu den Spielern des VfB gehörten. Sofort wurde ich von autogrammgeilen Fans erdrückt, versuchte aber, meine ursprüngliche Gesichtsform zu behalten. In meiner Hand hielt ich die ganze Zeit schon ein Exemplar der Schülerlektüre von Romeo und Julia, die allerdings schon ganz schön mitgenommen aussah. Gerade wollte der schreibwütige Edding des Herrn Kuranyi das Heftchen besudeln, da sah der schweigsame Südländer auf und grinste mich an. "Wie oft hast du's gelesen?" "Gar nicht, es ist deins, ich wollt's dir bloß zurückgeben..." "Wie oft, Janni?" "Dreimal. Und ich hasse dich dafür, damit das klar ist!" Er grinste einfach weiter, umrundete die Absperrung und schob mich ein Stückchen weg. "Ich wusste, dass es dir gefällt." "Woher? Und warum hast du..." "Weil ich es drauf anlegen wollte." "Ahja?" "Ich wusste gleicht, dass du eine Romantikerin bist." "Woher das denn?" "Es gefällt dir im Dunkeln." Ein dreckiges Grinsen folgte. "Dann könnte ich aber auch Satanistin oder ein Vampir sein." "Glaubst du, die würden sich mit mir einlassen?" Ich grinste. "Wer sagt, dass ich mich mit dir einlasse?" Er wechsete das Thema. "Hast du die Stelle gefunden?" "Dritter Aufzug, vierte Szene." Meine Stimme klang unsicher, aber er nickte. "Genau." Er sah mich abwartend an, während er langsam weiterging. "Spreite deinen dichten Vorhang aus, liebebefördernde Nacht! Dass die Augen des müden Phöbus nicken, und unbesprochen und ungesehn Romeo in diese Arme fliege." "Liebende sehen genug zu ihren zärtlichen Geheimnissen beim Glanz ihrer eignen Schönheiten: Oder wenn die Liebe blind ist, so taugt sie am besten zur Nacht." "oh Gott...äh...Komm, stille Nacht, gleich einer sittsamen Matrone ganz in Schwarz gekleidet; komm und lehre mich ein gewinnreiches Spiel verlieren, das um ein paar unbefleckte Jungferschaften gespielt wird - Verhülle das unbemannte Blut, das meine Wangen erhitzt, in deinen schwarzen Schleier, bis die ungewohnte Liebe kühner wird, und in ihren brünstigsten Ausbrüchen nichts als Unschuld find." "Komm, Nacht, komm, Romeo, komm du Tag in der Nacht, denn du wirst auf den Flügeln der Nacht weißer als Schnee auf eines Raben Rücken liegen; komm, holde Nacht, komm, liebende, schwarz-augichte Nacht!" "Du bist Fußballer, verdammt, kein Schauspieler!" Er schloss mit der Fernbedienung seines Schlüssels ein Auto auf. "Mach weiter!" ich seufzte. "Gib mir meinen Romeo, und wenn er einst sterben muss, so nimm ihn und schneid ihn in kleine Sterne aus, und er wird dem Antliz des Himmels eine so reizende Anmut geben, daß die ganze Welt in die Nacht verliebt werden, und den Flitter-Glanz der Sonne nichts mehr achten wird - O wie lang, wie verdrießlich lang ist dieser Tag, so lang, wie die Nacht vor einem Festtag einem ungeduldigen Kinde, das neue Kleider bekommen hat, und sie noch nicht tragen darf." Er stieg ein und bedeutete mir, dasselbe zu tun. Beiges Leder, schwarze Amaturen. Nicht schlecht. "Du hast es öfter als dreimal gelesen." "Nach zehn mal hab ich aufgehört zu zählen..." "Du bist unmöglich." Er ließ den Motor an. "Ich weiß." Er fuhr aus der Parklücke und durch einige Seitenstraßen hindurch zu einem großen, grauen Wohnblock. "Wohnst du hier?", fragte ich neugierig. "Für dich: Ja, für die Presse: Nein." Er stieg aus, ging um das Auto herum und öffnete mir die Tür. "Dankeschön!" Er grinste, knallte die Tür hinter mir zu und schloss, wieder mit Fernbedinung, ab. Dann legt er einen Arm um mich und zog mir zur Tür des Blocks.

Jetzt stehe ich im Aufzug, sehe an ihm herauf und frage mich, was genau ich eigentlich erwarte. In der letzten Woche konnte ich nur noch an die wenige Zeit denken, die wir gemeinsam verbracht hatten, an seine Zunge, seinen Mund, besonders seine Hände. Mein Atem wird schneller, als ich mich auf die Zehenspitzen stelle, um ihn erreichen zu können. Er legt die Arme um mich, zieht sich näher zu sich und beugt sich zu mir herunter. Seine Lippen sind warm und weich, ich seufze leise, als ich endlich das bekomme, was ich so schmerzlich vermisst hatte. Der Aufzug hält, Kevin schiebt mich hinaus und direkt auf eine Tür zu, drückt mich mit dem Rücken dagegen und küsst mich erneut, während er aufschließt. Ich traue meinen Augen kaum, denn in seiner Wohnung herrscht absolute Dunkelheit. Nicht ein einziger Spalt eines Rolladens lässt Licht herein, obwohl es taghell draußen ist. Kevin schiebt mich weiter, hinein in die Wohnung. Ich sehe nichts, halte mich an ihm fest. Warum er das wohl gemacht hat? Wahrscheinlich liegen überall Sachen von Viktorija rum, denke ich eifersüchtig. Aber ich rief mich wieder zur Ordnung. Es ging bei dieser Sache nicht um Vicky oder Ben, meinen Freund, sondern nur rum Kevin und mich. Er schließt die Tür. Vollkommene Schwärze umgibt mich. Ich taste mich an Kevins Arm hoch, zum Ärmel seines Shirts, zu seiner Schulter, seinem Hals. Ich schlinge die Arme um seinen Nacken und küsse ihn wieder, bin wie elektrisiert, als mich sein Atem dabei streift, heiß und feucht. Langsam schiebt er mich rückwärts. Weiter in die Dunkelheit, die sich warm und einladend um mich schließt. Ich stoße leicht gegen einen Türrahmen, bin neugierig auf das Zimmer, in dem mich Kevin herumnavigiert, bis ich etwas in die Kniekehlen gedrückt bekomme. Er schiebt weiter, stößt mich nach hinten. Ich falle, versuche mich festzuhalten, doch Kevin ist wieder weg. Ich sinke in kühlen Stoff, Wir befanden uns wohl im Schlafzimmer. Ein kurzes Rascheln, dann spüre ich plötzlich seine Lippen in meiner Halsbeuge, seine Hände an meiner Hüfte, die von dort aus über meinen Bauch streichen und sich am Reißverschluss meiner Jeans zu schaffen machen. Ich fahre an seinen Armen hoch und bemerke, dass er sich innerhalb der wenigen Sekunden ausgezogen hat. Scheint ja schon Übung in One-Night-Stands zu haben.
Während er an meiner Jeans zieht, hebe ich mein Becken, um ihm zu helfen, streife mein Shirt über den Kopf und richte mich leicht auf, nur um ihn zu mir herunterzuziehen. Er schwankt und schiebt sein Knie zwischen meine Beine. Ich seufze leise, als der Stoff seiner Hose meinen nackten Oberschenkel streift. Seine Lippen wandern weiter, saugen sanft an meine Brustwarzen, die sich sogleich aufstellen, und mir entfährt wieder ein Seufzen, noch immer leise, doch schon besser hörbar als das vorherige. Plötzlich spüre ich seine Zähne und zucke zusammen. Seine Stimme klingt rau. "Du musst keine Angst haben, Janni. Das bin nur ich. Keine Angst." Er streichelt zärtlich über meine Brüste, knabbert weiter an mir und lässt mich dabei immer schneller atmen, bis ich nach ihm greife und ihn ein weiteres Mal küsse, gierig nach ihm schnappe. Seine Hände liegen auf meinen Schultern, ich kann nur erahnen, dass er noch immer steht. Während unsere Zungen miteinander kämpfen, öffne ich seine Hose und lasse meine Hand hineingleiten. Ein Aufstöhnen begleitet meine tastenden Finger, die vorsichtig über seine Boxershort - und den (wirklich bemerkenswerten) - Inhalt fahren, während meine andere Hand seine Jeans herunterzieht. Ich küsse seinen Bauch kurz über dem Bund seiner Short, schiebe den Gummizug langsam abwärts und streife die nackte Haut immer wieder mit Lippen und Zunge. Seine Hände krampfen sich um meine Schultern, während ich mich weiter vorwage. Sein ganzer Körper steht unter Strom, ich spüre genau, dass es ihn viel Überwindung kostet, mich sanft wegzuschieben. "Geduld, Süße. Immer mit der Ruhe..." Seine Stimme erklingt dicht neben meinem Ohr. "Ich bin nicht süß!", knurre ich zurück. "Noch nicht..." Ohne Vorwarnung stößt er mich nach hinten, schiebt mich in die Mitte des (ziemlich breiten) Bettes, wieder schmiegt sich der glatte, weiche Stoff der Bettdecke an meinen Rücken. Neugierde überkommt mich. Ich will wissen, was er macht, und zwar sofort! Doch kaum richte ich mich auf, schon drückt er mich wieder herunter, als hätte er es geahnt. "Was machst du?", frage ich. "Lass dich überraschen..." Ich seufze enttäuscht und füge mich meinem Schicksal. Ich bemerke, wie sich die Matratze etwa auf Höhe meiner Knie senkt, spüre, dass er sich über mich beugt.

Plötzlich gleitet etwas warmes, klebriges über meinen Hals, über meine Brust, zieht eine lange Spur bis zu meinem Bauchnabel. "Was machst du?!" meine Stimme klingt schon fast ängstlich, doch schon beginnt Kevins Zunge, die Spur nachzufahren, mich von dem Zeug zu befreien. Eine leichte Gänsehaut kriecht über meinen Körper. Unsere Stimmen sind leise, als hätten wir Angst, dass uns jemand hören könnte. "Kevin?" "Ja?" "Was IST das?!" Anstatt einer Antwort drückt er einen Finger auf meine Lippen. Langsam fährt meine Zunge über seine Fingerkuppe. Es war...süß...Nutella!? "Du Spinner!", lache ich. Er antwortet nicht, leckt weiter über meinen Bauch. Das Nutellaglas klirrt leise, als er es wenig später abstellt. Seine schokoladenverschmierten Finger ziehen die soeben verspeiste Spur weiter, von meinem Bauchnabel abwärts, zwischen meine Schenkel. Ich kann ein heftiges Stöhnen nicht unterdrücken, als er die süße Spur eher unsorgfältig entfernt und sich dafür gegen Ende immer mehr vertieft... immer...weiter...
Als er plötzlich innehält, bemerke ich, dass ich mich ihm entgegengestreckt habe,ein ziemliches Hohlkreuz gemacht habe. Ich kann mich kaum entscheiden, ob ich beschämt zurücksinken oder meine Enttäuschung zeigen soll, doch Kevin kommt mir zuvor. Langsam verteilt er die Reste des Nutellas in mir, stößt tief und fast reibungslos in mich hinein. Mein Stöhnen wird lauter, wie beim letzten Mal schaltet sich mein Verstand einfach aus, fragt mich nicht einmal um Erlaubnis. Ich lege meinen Kopf in den Nacken, spüre Kevins Lippen an meinen Schlüsselbeinen, die meine Haut im Gegensatz zu seinen schneller werdenden Beckenstößen sacht und zärtlich berühren. Mein Stöhnen wird lauter, vermischt sich mit dem seinen, bis er sich heiß und unter leichtem Zittern in mir entläd. Verdammt, denke ich, nicht jetzt! Nur noch ganz kurz, bitte! Doch ich bin grundlos enttäuscht. Unter einem langen Zungenkuss macht er wie selbstverständlich weiter, bis sich mein Unterleib zusammenkrampft und ich fast schreie, doch sein Mund erstickt meine Stimme.

Langsam gleitet er von mir herunter, legt sich neben mich. Während sich unser Atem beruhigt, legt er den Arm um mich, bedeckt mich dabei mit einem dünnen Laken. Ich starre noch eine Weile in die schwarze Luft. "Ich sollte jetzt gehen...", murmle ich. "Bleib doch noch." Er küsst zärtlich meinen Hals und bringt damit meinen letzten Rest Vernunft dazu, sich durch die Hintertür meines Gehirns zu verdrücken. "Aber ich sollte nicht - " "Wer sagt das? Bitte bleib..." Er streckt sich über mich, bis er den Nachttisch erreicht, tastet dort ein wenig herum und findet dann, was er sucht. Das Gasfeuerzeug knackt leise, als er eine viereckige gelbe Kerze anzündet, die nur den Nachtisch und das Nutellaglas richtig erhellt. Der Schein der kleinen Flamme erreicht uns gerade noch so, lässt seine Haut golden schimmern. Ich seufze leise, wende mich ihm zu und schaue ihn an. Natürlich weiß ich, dass es das Richtige wäre, jetzt einfach zu verschwinden und das ganze ein für allemal hinter mir zu lassen. Es war schon falsch gewesen, auf die Lektüre, die eines Tages, zusammen mit einer kurzen Nachricht von Kevin, in meinem Briefkasten aufgetaucht war, zu reagieren, aber jetzt einfach liegen zu bleiben ist sogar noch falscher als falsch. Die Sache im Restaurant hätte schon eine einmalige Sache sein sollen. Ich will wissen, wohin das alles führen soll. Was ich für ihn war. Was er für mich war. Doch ich ziehe es vor, nichts zu sagen. Kevin küsst mich auf die Stirn, schaut mich einfach nur nachdenklich an. Fragt er sich dasselbe? Ich schmiege mich an ihn, drücke meine Nase an die weiche Haut an seiner Schulter. Ich schließe die Augen und denke an gar nichts. Seine Hand liegt locker auf meiner Hüfte, als wolle er mich festhalten.

"Mit einer schönen Frau am Kamin sitzen und reden." "Ach, nur reden? Okay, lass mich kurz nachdenken. Bikinischönheiten abschleppen." "Die gibts hier auch." "Aber die sind nicht so braungebrannt und...rassig und temperamentvoll wie Brasilianerinnen!" Schon minutenlang geben wir uns gegenseitig Argumente für Deutschland oder Brasilien. Der Punkt ist, dass ich Brasilien und er Deutschland vertritt. "Mir gefällt blass, witzig und leise sowieso besser." Er sieht mir ernst in die Augen. Ich lächelte. "Leise?!" "Ich hatte schon lautere." "Falsch! Das ist ganz falsch. Rede nie mit einer Frau über frühere Eroberungen." Aber ich grinse, während ich das sage. "Oh, entschuldige. Tut mir leid. Ich werde mich mein Leben lang dafür schämen." "Okay, tu das. Aber nochmal zu leise. Ich bin nicht leise. Nur...rücksichtsvoll." Er lacht. "Ahja. Gut zu wissen." "Auf der Straße Fußball spielen", nehme ich den Faden wieder auf. "Geht hier doch auch! Außerdem sind hier die besseren Fans." "Das ganze Jahr über barfuß laufen." "Im Regen spazieren gehen. Und sich danach mit einer Tasse Tee und Schokolade aufwärmen." "Okay, der Punkt geht an dich. Äääähm...Karneval!" "Ich sag nur Köln!" "Oh, mist! Was kriegt eigentlich der mit den besseren Argumenten?" "Also...mir würde da schon was einfallen..." Ich boxe ihn leicht in den Bauch. "Bleib ernst." "Du verlierst doch sowieso." Mit einem Mal bemerke ich, dass der Regen gegen die Rolläden prasselt. "Hast du nen Balkon?" "Ja." "Wie spät ist es?" "Sehr spät." "Schon dunkel?" "Ja. Warum?" "Zeig mir deinen Balkon!" Er grinst, wickelt mich in das Laken und bläst die Kerze aus. Schon wieder ist es stockdunkel. Dann klettert er über mich und aus dem Bett, fasst unter meine Knie und meinen Rücken und hebt mich hoch. Da mir kaum eine andere Wahl bleibt, halte ich mich an ihm fest, wärend er mich durch die dunkle Wohnung trägt. "Kevin, du hast nichts an." "Na und?! Sieht doch keiner!" Ich lache. Er setzt mich vorsichtig ab und zieht den Rolladen hoch. Es ist tatsächlich schon dunkel. Wie lange bin ich jetzt eigentlich schon hier?! Ich mache die Türe auf und werde gleich darauf von ihm in den Regen geschoben. Ich löse das Laken und lege es um seine Schultern, um uns beide ein wenig vor dem Regen, oder - schlimmer noch - neugierigen Blicken zu schützen. Ich sehe zu ihm auf und stelle mich auf die Zehenspitzen, beginne damit, ihm die einzelnen Wassertropfen vom Gesicht zu saugen. Als ich an seinen Lippen angekommen bin, schiebt er wieder seine Zunge in meinen Mund, er schmeckt leicht nach dem süßen Regenwasser und noch nach einem Rest Nutella. Dann macht er mich nach, küsst mir sanft über die Haut. Das Laken ist bereits völlig durchnässt, eigentlich völlig nutzlos. Plötzlich kommt von drinnen das Geräusch eines Schlüssels, der sich im Schloss dreht. Ich erschrecke mich zu Tode, Kevins Arme drücken mich etwas fester an ihn, als er zusammenzuckt. Ich hätte doch gehen sollen, verdammt! "Ich..." Er streicht mir beruhigend über den Rücken, legt mir das Laken sorgfältig um die Schultern und küsst mich nochmal auf die Stirn. "Warte hier. Ich klär das schnell." Schritte kommen den Flur entlang. "Kevin? Warum hast du kein Licht angemacht?" Kevin sieht mich noch einmal kurz an und ging dann hinein. Ich schlinge die Arme eng um mich. Blöde Situation. Ich hätte es wissen müssen. Ich achte nicht mehr auf das, was drinnen passiert. Nur noch die Regentropfen, die sanft über mein Gesicht rollen, bemerke ich. Und dass es verdammt aussichtslos ist.



Teil drei:
Kevin:
Ich lehnte die Balkontür hinter mir an und ging wieder hinein. Es war wohl doch keine so gute Idee gewesen, ohne Klamotten rauszugehen. "Kev?" "Hi Timo." Fieberhaft suchte ich nach etwas, um meine Blöße zu bedecken. Warum hatte ich bloß aufräumen müssen?! Doch schon ging das Licht an. Timo stand im Türrahmen und zog eine Augenbraue hoch, als er mich nackt vor ihm stehen sah. "Ahja. Wer und wo?" "Geht dich gar nix an. Hau ab." "Hallo?! Ich wohne hier! Also, wo?" Ich seufzte und gab klein bei. "Auf dem Balkon." "Wie nett. Auch ne Möglichkeit, Weiber loszuwerden." "Hey, sie ist kein Weib! Sie ist..." "...Was besonderes, schon klar. Und deswegen lässt du sie draußen erfrieren." Er ging kopfschüttelnd und kam kurz darauf mit einem Handtuch wieder. Ich seufzte, die Entscheidung zwischen Anziehen und Rausgehen fiel mir echt schwer. Aber ich kannte Timo inzwischen ziemlich gut, und auf einen kindischen Schwanzvergleich hatte ich nun echt keinen Bock. Also beeilte ich mich, in mein Zimmer zu kommen, meine Boxershort vom Boden aufzulesen und hineinzuschlüpfen. Dann ließ ich noch das Nutellaglas verschwinden und ging wieder zurück. Wie erwartet beschäftigte sich Timo schon ausgiebig mit "meinem" Mädchen. Mit langsamen Bewegungen trocknete er ihre Haare, wobei er nicht unbedingt auf ihr Gesicht achtete, sein Blick ging relativ steil abwärts. Janni hielt das Laken ziemlich verkrampft um sich geschlungen, was allerdings auch nicht viel brachte. Der nasse und dadurch fast durchsichtige Stoff gab genug preis, um mir das Blut in den Schwanz zu treiben. Auch Timo ging es nicht anders, was man sehr deutlich an seiner ausgebeulten Hose erkennen konnte. Normalerweise war es mir scheißegal, was er mit seinen Weibern anstellte, aber Janni war zu intelligent um sich von ihm ficken und dann wieder abschieben zu lassen. Ich sah einfach nicht ein, wieso ich sie ihm einfach überlassen sollte. Zwar bin ich sicherlich nicht der Typ, der sich in jede verliebt die einmal unter ihm gelegen ist, aber ich konnte den Abend - oder die Nacht - unseres ersten Treffens nicht vergessen. Ich war in den nächsten Tagen furchtbar durcheinander gewesen, was die Situation zwischen Vicky und mir nicht wirklich verbesserte. Irgendwann hatte sie ihre Sachen gepackt und war verschwunden, ich wusste nicht mal mehr was genau sie gesagt hatte. Das übliche eben. Ich konnte nicht wirklich behaupten, dass ich Janni liebte, aber ich konnte an nichts mehr denken, sämtliche Gespräche über die Bettgeschichten der Jungs in der Umkleide ließen mich kalt. Und Vicky auch. Ich hatte sowas von überhaupt keinen Bock auf sie. Natürlich war sie keineswegs hässlich und hatte so einiges an Erfahrung, aber... ich war einfach nicht mehr scharf auf sie. Janni weckte den Beschützerinstinkt, der irgendwo tief in mir schlummerte.
"Danke, Timo.", sagte sie ziemlich bestimmt. "Ist doch besser, oder? Nicht mehr ganz so..." Er sah noch weiter an ihr herunter und grinste dreckig "...feucht." "Timo...", sagte ich in einem drohenden Ton. "Dankeschön. Ich würd mich nur gern umziehn...es ist nämlich irgendwie kalt." "Das kann man auch anders ändern. Ich wüsste da schon was." "Timo, es reicht. Verzieh dich in dein Zimmer... Komm, Janni." Sie nahm meine Hand und lehnte sich an mich, wobei das Laken über ihre Schulter rutschte. "Ach komm schon, Kevin. Sonst bist du doch auch nicht so prüde." Er grinste provozierend. "Halt bloß dein dummes Maul, okay?" Vielleicht reagierte ich doch etwas zu gereizt. "Lass ihn doch. Ich geh jetzt besser." Jannis Stimme klang wie die eines Kindes. "Nein, bleib doch noch. Kevin ist nur ein bisschen übermüdet. Hast ihn wohl ganz schön fertig gemacht, Häschen." "Hör gut zu, Hildebrand, nenn mich nicht Häschen, okay?! Mag sein, dass du hier wohnst, aber das gibt dir noch lange nicht das Recht -" Er erstickte ihren Protest, indem er ihr einfach die Zunge in den Hals steckte. Vor Schreck ließ sie das Laken los, das nur langsam zu Boden fiel, da es noch ein wenig an ihrer Haut klebte. Ich war kurz davor, Timo eine reinzuhauen, doch ich wurde von Jannis Hand abgelenkt, die sich aus Reflex um das einzige Kleidungsstück krallte, das ich trug, und das war leider ziemlich dünn. Ich stöhnte leicht auf. Plötzlich spürte ich Timos Handrücken an meinem Bauch und schloss daraus, dass er Janni gerade an sich zog. Ich ahnte, worauf das hinauslaufen sollte...

Janni:
Timo küsst mich immer fordernder, während ich versuche, mich aus seinen Armen zu winden, aber sie klammern sich um mich wie Schraubstöcke. Plötzlich lässt er von mir ab und schaut mich mit einem hochnäsigen Grinsen an. Dann wandert sein Blick zu Kevin. "Weiß sie, was du schon alles getrieben hast?!" Kevin erwidert nichts, und ich bin zu beschäftigt mit Timos Hand, die sich langsam aber sicher ihren Weg über meinen Rücken bahnt, bis sie auf meinem Hintern liegen bleibt. "Oh, hat der liebe Kevin dein Arschloch noch nicht entweiht? Wie anständig!", meint er spöttisch. "Ich entweih dir auch gleich was...", knurre ich, doch schon tastet seine Hand um mich herum. Langsam erkundet er die zarte Haut zwischen meinen Beinen, mein Widerstand wird bei jeder Berührung schwächer, bis ich mich nur noch an ihm lehne und kurz davor bin, alles um mich herum zu vergessen...
Plötzlich berührt mich eine warme Hand an der einen, ein Paar weiche Lippen an der anderen Schulter. Ich drehe meinen Kopf und sehe in Kevins Augen. Sie schauen mich fragend an - Alles okay? - fragen sie. Ein zärtlicher Kuss macht die Antwort überflüssig. Seine Lippen setzen ihren Weg fort, von der Schulter über meinen Hals bis zu meinem Ohr, an dem er sanft knabbert, während Timo mich weiterhin massiert. Ich schließe die Augen und kann ein Stöhnen, das nicht das einzige bleiben wird, nicht unterdrücken. Nach kurzer Zeit gesellen sich zwei weitere Hände zu Timos, ich halte die Augen geschlossen und genieße die Unwissenheit, welcher der beiden was wo tut. Eine Gänsehaut verbreitet sich auf meinem gesamten Körper, die Finger tasten über meine Haut, bringen mich fast um den Verstand. Langsam erkenne ich Unterschiede zwischen den beiden, ohne hinzusehen. Zwei sanfte, vorsichtige und ein Paar fordernde, geübte Hände die über meinen Körper streichen und mir vollkommen die Kontrolle über mich entlocken.
Plötzlich hält Timo inne, leicht benommen schaue ich ihn an. Auch Kevin verbleibt, wo er zuletzt war, eine Hand auf meinem Bauch, den anderen Arm fast schon schützend um meine Hüfte gelegt. "Genug geschmeichelt...festhalten, Häschen..." Er grinste mich an und fährt mit dem Zeigefinger mein Rückrad entlang. "Nein Timo, vergiss es! Du musst wissen wo deine Grenzen liegen!" Kevins Stimme klingt angrifflustig. Er zieht mich enger an sich. Sein steifes Teil drückt sich hart gegen meinen Bauch. Timos Finger wandert weiter an meinem Rücken herunter, bis er findet, wonach er sucht.

Timo:
Janni verkrampfte sich ein wenig, leicht würde es nicht werden, an ihren jungfräulichen Arsch zu kommen. Trotz Kevins Protesten begann ich damit, sie auf mein Vorhaben vorzubereiten, doch sie blieb hart. Irgendwann wurde es mir wirklich zu dumm, an diesem prüden Weib rumzuschrauben, vielleicht würde ich später noch mein Glück versuchen. Leicht gefrustet zog ich meinen Zeigefinger aus ihr heraus und verließ mit einem ordentlichen Blutstau das Wohnzimmer, um mich in meinem eigenen Zimmer darum zu kümmern.

Kevin:
Erleichtert zog ich Janni an mich. Timo kann ja echt ein netter Kerl sein und er saugt wie ein Gott, aber dass er sich ständig an meine Frauen ranmachen muss stört mich echt gewaltig.
In Jannis Augen las ich eine Menge Unverständnis, teilweise auch Angst oder Panik. Beruhigend strich ich ihr über den Rücken. „Lass uns gehn...“, meinte ich leise und zog sie wieder ins Schlafzimmer. Sie sagte noch irgend etwas davon, dass sie gehen müsse, war aber zu verwirrt um sich ernsthaft dagegen zu wehren. Vorsorglich schloss ich die Tür ab und schob sie dann durch das immer noch dunkle Zimmer auf das Bett, weil es mir irgendwie sinnvoll erschien. Außerdem stand da noch so eine gewisse Kleinigkeit ziemlich steil von meinem Körper ab und wollte auch noch seinen Spaß haben. Endlich vom Stress befreit ließ ich mich neben Janni aufs Bett sinken und legte einen Arm um sie. „Alles okay?“ Sie legte den Kopf auf meine Schulter und nickte leicht. „Ja...schon...aber ich sollte jetzt wirklich...“ „Ach, red doch keinen Müll. Du bleibst hier.“ Ich verschloss ihren Mund mit meinen Lippen, um sie von möglichem Widerspruch abzuhalten. Sie legte eine Hand in meinen Nacken und jagte damit einen Schauer durch meinen Körper. Ich konnte es einfach nicht mehr aushalten und beugte mich über sie, küsste diesen perfekten Körper überall, ließ keine Stelle aus. Plötzlich hielt sie mich fest. „Mach weiter.“ Ich traute meinen Ohren kaum. „Was?!“ „Du hast mich schon verstanden. Mach dort weiter wo Timo aufgehört hat.“ „Aber...bist du dir sicher? Ich mein...du musst nicht...“ „bitte...“

Janni:
Ich konnte selbst kaum glauben, um was ich Kevin gerade gebeten habe. Trotzdem drehe ich ihm den Rücken zu, verfolge blind und mit Herzklopfen Kevins Hand, die sich vorsichtig ihren Weg bahnt, versuche mich zu entspannen. Er ist so umsichtig, dass ich den ersten Schmerz erst spüre, als er den zweiten Finger nachschiebt. „Ah...“ Er hält sofort inne. „Alles okay?!“ „Ja...mach einfach weiter...“ Während er mich weiter vorbereitet, wandert meine eigene Hand wie selbstverständlich über meinen Körper, machte sich dann irgendwann an meiner Mitte zu schaffen und berührte dabei gelegentlich Kevins Hand. Irgendwann kann ich ein leise Stöhnen nicht mehr zurückhalten, und als ob ihm das als Zeichen dienen würde, dringt er langsam und vorsichtig in mich ein. Ich ziehe scharf die Luft ein, als er ein erstes Mal zustößt, doch der erwartete Schmerz bleibt fast ganz aus. Überrascht drücke ich mich ihm entgegen, genieße das neue Gefühl, das er in mir auslöst, und kann wie durch ein Wunder noch bemerken, dass er sich sehr stark zusammenreißen musste, um mich nicht sofort zu nehmen und mir dabei womöglich wehzutun. Zum Glück bin ich viel zu abgelenkt um über diese Tatsache nachzudenken. Langsam finden wir einen gleichmäßigen Takt, ein Tempo, das für uns beide angenehm ist. Lange dauert es nicht, bis er aufstöhnt und sich erschöpft über mich beugt. „Es tut mir leid...“ Seine Stimme klingt rau neben meinem Ohr und ich kann seine Enttäuschung ziemlich deutlich heraushören. Ich schüttle den Kopf und küsse ihn lange und zärtlich. Worte sind überflüssig geworden, er nimmt meine Hand, zieht mich sanft vom Bett, schiebt mich ins Bad und schließt die Tür ab. Unter ewig scheinenden Küssen schiebt er mich unter die Dusche, dreht das Wasser auf. Die warmen Tropfen prasseln über meinen mit Gänsehaut bedeckten Körper und zaubert ein seliges Lächeln auf mein Gesicht. Kevin schiebt den Duschvorhang ganz zu und drückt sich eine kleine Portion Duschgel in die Handfläche. In langsamen, kreisenden Bewegungen verteilt er es auf meinem Rücken, meinen Brüsten, meinem Bauch. Seine Hände gleiten tiefer, beginnen systematisch damit, mich um den Verstand zu bringen. Unter leisem Stöhnen lehne ich mich an ihn, konzentriere mich nur noch auf seine sanft massierenden Finger, bis ich anfange zu zucken und meine Fingernägel in den Duschvorhang zu krallen. Mit einem erneuten, langen Kuss macht er meinen Höhepunkt perfekt.
Leicht erschöpft liege ich in seinen Armen, spüre seinen Herzschlag an meinem Rücken, seine Hände auf meinem Bauch, während das Wasser immer noch auf uns herabregnet. Nach einer halben Ewigkeit zieht er den Vorhang auf, schiebt mich aus der Dusche und trocknet mich mit einem flauschigen Handtuch ab. Nachdem er sich noch selbst trocken gerieben hat, schiebt er mich über den Flur, zurück in sein Schlafzimmer. Die warme Dunkelheit umschließt uns, und als ich, mit feuchten Haaren, eng an Kevin gekuschelt, in seinem Bett liege, gibt sie mir das Gefühl, die einzigen Menschen auf der ganzen Welt zu sein.
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