...The world is a joke when out of love
Please come back to us
For all of the above
I'm making a choice to be out of touch
Leave me be he said
Leave me here in my stark raving sick sad little world...




Kinda Weird?
Ich habe da diesen Traum... Naja, eigentlich ist es mehr ein Vorhaben, aber es sind sowieso alle dagegen...ich meine, welches normale vierzehnjährige Mädchen will schon Psychologin werden?
Nun ja. Ich finde, die Psyche eines Menschen strahlt eine gewisse Faszination aus, der innerste Kern, der in jedem Menschen steckt, und in jedem Menschen anders ist, meistens total unerwartet, und dass jede Seele etwas Besonderes ist. Ich will wissen, warum gewisse Ereignisse das Verhalten verändern, sogar die Denkweise von Serienkillern interessiert mich. Ich habe schon immer viel nachgedacht, mir Dinge vorgestellt, mich gefragt warum gewisse Tatsachen so sind wie sie sind, was wäre wenn etwas anders gelaufen wäre. Mich interessieren geschichtliche Personen ebenso wie noch lebende. Ich möchte wissen, was in Hitlers Kopf vorgegangen ist, in dem von Selbstmördern (okay, DAS weiß ich *lol*), wie sich Depressionen diagnostizieren und vor allem, heilen lassen. Wie Schizophrenie entsteht. Was die Psychologie in der Vergangenheit für Fortschritte und Fehler gemacht hat. Ich verstehe nicht, warum der Wunsch, die Menschen und ihre Reaktionen besser zu verstehen und damit einem besseren Zusammenleben dienen zu wollen, schlecht sein soll. Natürlich kenne ich das Vorurteil, dass alle Psychologen selber nen Knacks haben, aber es behauptet ja auch keiner, dass Ärzte selbst alle krank sind. Ich hab schon immer viel zu viel nachgedacht, wollte den Dingen auf den Grund gehen und hab mir gleichzeitig neue Sachen ausgedacht. Und wenn ich sehe wie manche Menschen dahinvegetieren, gefangen in einer Krankheit, die sich heilen ließe, wenn sie nur endlich jemand erkennen würde, kann ich mir nicht vorstellen, was an diesem Beruf schlechter sein soll als an anderen. Und ich weiß auch nicht, warum alle so geschockt reagieren, wenn ich ihnen von diesem Berufswunsch erzähle. Es muss verdammt nochmal mehr getan werden.



My World
Seit längerem steht meine Umgebung unter meiner Beobachtung, ich interessiere mich einfach für die Reaktionen. Und leider musste ich feststellen, dass entweder keiner eine Ahnung hat, oder dass alle die Anzeichen absichtlich übersehen.


.:Then:.
Mit etwa 8 Jahren begann ich, dicker zu werden als die anderen Kinder. Da schien auch meinen Schulkameraden aufgefallen zu sein, ständig wurde ich gehänselt und, aufgrund meiner Nachdenklichkeit, begann ich, meine Schlüsse zu ziehen. Für dieses Alter ungewöhnlich, begann ich, mein Gewicht zu kontrollieren, versuchte krampfhaft, nicht zuzunehmen, steigerte mich in diese gestörte Denkweise hinein, bis ich schließlich nur noch darauf achtete, nicht aufzufallen, nicht darüber zu reden, beobachtete genaustens die Reaktionen anderer Menschen, filterte heraus, was ich ändern musste. Ich begann, mich zu hassen, die Ansichten der anderen zu übernehmen, wie ich damals dachte, hielt mich für widerlich, hassenswert und für einen Fehler der Natur. Ich bezog jede noch so kleine Anmerkung auf mein Aussehen, wurde von jeder Beleidigung zutiefst verletzt und verbrachte manchmal Stunden damit, zu weinen und mir den Tod zu wünschen. Ich hielt es für selbstverständlich, dass ich nichts wert war. In der fünften Klasse verliebte ich mich zum ersten Mal, schrieb nach 1 ½ Jahren einen Liebesbrief und wurde abgewiesen. Die folgende Melancholiephase, die einer leichten Depression glich, aber nie als solche diagnostiziert werden würde, da ich mich in der Pubertät befand, wurde nur durch kleinere Schwärmereien durchbrochen, in denen ich mich jedoch nie mehr traute. Mit dreizehn kam ich in den Konfirmandenunterricht, und machte mir das erste Mal seit langem wieder Hoffnungen. Leider tat der Junge, den ich mir ‚ausgesucht’ hatte, nur so nett und war objektiv betrachtet ein totaler Weiberheld. Gegen Ende des Konfirmandenjahres war er mit meiner Freundin zusammen, die ich von diesem Augenblick an hasste. Ich war lange Zeit ernsthaft suizidgefährdet, schabte mir mit einem Flaschendeckel die Haut vom Daumen, und alle ließen sich von der lahmen Ausrede „mir war langweilig“ täuschen. Es hat mich wirklich zum Weinen gebracht, und im Nachhinein muss ich feststellen, dass es wirklich Hilfeschreie waren, die ich unbewusst ausgesendet habe, und daraus, dass keiner drauf gehört hat, kann ich nur den Schluss ziehen, dass ich mit meiner Vermutung, dass ich allen egal bin, richtig lag.

Ich habe heute noch regelrecht Panik davor, beim Essen bei Freundinnen als erste oder als letzte fertig zu sein, in die Verlegenheit zu geraten, entscheiden zu müssen, was auffällt und was nicht, versuche, mich zu tarnen, in der grauen Masse mitzuschwimmen, versuche, mich anzupassen und über die monströsen Abweichungen der menschlichen Rasse, die anscheinend nur bei mir auftreten, hinwegzutäuschen. Essen. Es fiel mir noch bis vor kurzem schwer, in der Schule, überhaupt im Beisein anderer, Nahrung zu mir zu nehmen, die große Pause war ein echter Horror für mich. Nur im Kreis der Familie konnte ich essen, ohne mich verfolgt und beobachtet zu fühlen, was durch eines der vielen „Jetzt mach aber mal langsam“s von meiner Mutter jedoch sofort zerstört wurde. Das Gefühl, kontrolliert zu werden, brachte mich schließlich dazu, nur noch allein essen zu können. Ich verlor sämtlichen Bezug zu normalen Mengen, leerte manchmal sogar ein ganzes Nutellaglas. Dass ich es nicht schaffte, die übermäßig zugenommene Nahrung wieder zu erbrechen, ließ mich meinen Selbsthass nur noch stärker ausüben. Jedes einzelne Körperteil, jeder Quadratmillimeter ekelte mich an, daraus schloss ich, dass es für andere ebenso eine Zumutung wäre. Ich begann, mich von meinem Körper zu distanzieren, betrachtete ihn als eine einzige schlechte Eigenschaft und die ständige Gewichtszuname ließ es nicht besser werden. Ich verstand nicht, wie manche Menschen glücklich sein konnten, obwohl ihr Körper nicht perfekt war. Ich stach in jeder Schulklasse heraus, war die einzige, die sichtlich Gewichtsprobleme hatte und steigerte mich in ein essgestörtes Denken hinein, aus dem ich jetzt noch schwer wieder herauskomme.





Is anybody listening?
Can they hear me when I call?
I'm shooting signals in the air
'Cause I need somebody's help
I can't make it on my own
So I'm giving up myself
Is anybody listening
Listening
I've been stranded here and I'm miles away
Making signals hoping they'd save me
I lock myself inside these walls
'Cause out there I'm always wrong
I don't think I'm gonna make it
So while I'm sitting here
On the eve of my defeat
I'll write this letter and hope it saves me
Is anybody listening?
Can they hear me when I call?
Should I take notes in the end?
'Cause I need somebody's help
I can't make it on my own
So I'm giving up myself
Is anybody listening
Listening
I'm stuck in my own head and I'm oceans away
Would anybody notice if I chose to stay?
I'll send an SOS tonight
Wonder if I will survive
How in the hell did I get so far away this time
So now I'm sitting here
The time of my departure's near
I say a prayer
Please someone save me
Is anybody listening?
Can they hear me when I call?
Should I take notes in the end?
'Cause I need somebody's help
I can't make it on my own
So I'm giving up myself
Is anybody listening
Listening
I'm lost here
I can't make it on my own
I don't wanna die alone
I'm so scared
Drowning now
Reaching out
Holding on to everything I love
Crying out
Dying now
Need some help
Is anybody listening?
Can you hear me when I call?
Shooting signals in the air
I need somebody's help
I can't make it on my own
So I'm giving up myself
Is anybody listening?











.:Now:.
Das wäre die logische Ansicht. Doch ich habe einen wichtigen Punkt vergessen. Die Person, die mir Kraft und Lebenswillen gegeben hat. Die eine unter Zigmillionen, die in mir das sieht, was ich bin, und nicht das, was alle für mein wahres Selbst halten. Die eine, die mir alle Fehler verzeiht, die mich so annimmt und liebt, wie ich bin. Die Person, die etwas tut, was ich nie für möglich gehalten hatte. Sie ist für mich da und versucht ständig, mich aufzumuntern. Meistens gelingt es ihr. Trotz der Distanz von ca 100 km, die uns trennt, war mir noch nie ein Mensch so nahe und ich hoffe, dass es nie enden wird. Ich habe bis jetzt so viel getan, was früher nicht einmal zur Debatte stand, vor dem ich Angst hatte oder es mir schlicht und einfach nicht vorstellen konnte, und ich stelle fest, dass es gut ist. Ich befinde mich in einer Phase der Besserung, glaube allmählich, dass ich nicht so komplett anders bin als andere und versuche, die alten Verhaltensweisen und Denkgewohnheiten aus meinem Hinterkopf zu bekommen. Es ist mir mittlerweile egal, was andere von mir denken oder über mich sagen, ich habe schon genug Probleme ohne mir selbst welche zu machen. Ich versuche mein Leben so zu gestalten wie ich es mir vorstelle und habe nicht vor, andere Menschen dort hineinpfuschen zu lassen.













Tenthousand lightyears away,
away from my own nightmare
I´m feeling kinda strange
In my head scents of disarray,
thoughts that I put in order
I find out about you and me
I found out I had to take the long way
Nothing can Stop me
I won´t Stopp until I found all the wrong ways,
I´ll get there someday, yeah
I live by my abilities
Besides other possibilities
No matter what anybody says
I don´t give fuck
This is my way and no excuses
I´m not ? what you say ? is real
Expect nothing in return
Let´s not abuse this here
No excuses
Tenthousand days I´ve been on this way - still going
It´s getting kinda hazy
Routine´s coming near - coming near
I get the clue how to set it straight
I know it might sound crazy
But this is why I´m here
Come aboard to another trip to myself ? come in and find out
Come in and find out
Seven days of recreation might help ? seven days
No doubt ? seven days
I live by my abilities
Besides other possibilities
No matter what anybody says
I don´t give fuck
This is my way and no excuses
I´m not ? what you say ? is real
Expect nothing in return
Let´s not abuse this here
No excuses
This is my way and I walk it
This is my life and I live it
This is my game and I play it
This is my life and I live it
This is my way and I walk it
This is my life and I live it
This is my game and I play it
This is my life
This is my life
This is my life
This is my way and no excuses
I´m not ? what you say ? is real
Expect nothing in return
Let´s not abuse this here
No excuses












Auszug aus meinem Tagebuch, 24.12.2004

...Blood, Sweat ’n Tears...
ich denke ich hab das Problem erkannt, an dem ich arbeiten muss. Ich kann keine Beziehung führen, wenn ich mich nicht lieben lassen kann. Irgendwann würde Julia dran zerbrechen und das kann ich einfach nicht zulassen. Außerdem muss ich in diesem Bereich das Zukunftsdenken abschalten. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass ich mich daran gewöhnen könnte. Ich will nicht das unerwartet verlassene Opfer sein. Schon allein die Idee dass sie mich verlassen könnte, ist schlecht. So viel Vertrauen sollte ich schließlich aufbringen, oder? Trotz all der Versprechen die sie mir gegeben hat, hab ich immer noch die ‚eingebaute’ Angst, dass sie mich verarscht, die aus der Feststellung, dass es unmöglich ist, mich zu lieben, stammt. Aber auch wenn ich den ‚Kampf’ gegen mein abartiges Weltbild aufnehme, fürchte ich, dass sie nicht genügend Geduld aufbringen kann. Ich habe auch das Gefühl, dass ich ihr das nicht zumuten kann. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ich vollkommen von diesen Zwangsvorstellungen frei bin, und ich weiß nicht,ob sie es bis dahin aushält. Ich geb mir wirklich alle Mühe, sie damit nicht zu strapazieren und das mit mir selbst zu klären, auch weil ich Angst hab, sie damit zu nerven. Ich will nicht dauernd rumjammern. Es ist einer von diesen scheiß Teufelskreisen. Egal was ich tue, ich mache einen Fehler. Ich kann nur inständig hoffen, dass ich nicht zu viele mache. Die Angst, sie zu verlieren, ist so verdammt groß. Ich hab ständig das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Die verfickte Angst, nicht zu genügen. Und damit setze ich sie schon wieder unter Druck. Selbst wenn sie erkennen würde, was ich für ein Versager bin, würde sie sich nicht trauen, Schluss zu machen, weil ich mich sonst ohne Zweifel umbringen würde. Und dieser Verdacht, dass sie irgendwann genug von mir haben könnte, ist auch wieder falsch. Ich will doch nur, dass sie restlos glücklich ist, mit oder ohne mir. Vielleicht bin ich irgendwann so weit, dass ich diese verdammten Zwangsvorstellungen ablegen kann und einfach nur mein Leben leben kann.
...HOFFENTLICH...

Ich trau der Ruhe eines Toten
Traue keinem der mich liebt
Doch mich zu hassen bleibt verboten
Und es bleibt ein wahres ein Wunder dass es dich noch gibt
Wenn du lachst

Is mir egal...
[Juli – Wenn du lachst]
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